Home | Stadtportrait |Tourismus |Familie & Soziales | Kultur, Bildung & Freizeit | Rathaus |Rat & Ausschüsse |Wirtschaft & Verkehr |Aktuelles & Kontakte | Stadtplan
Abfall & Umweltkalender 2012

» Ab sofort können Sie sich hier den neuen Mettmanner Abfall & Umweltkalenders 2012 downloaden (PDF-Datei, ca. 2,5 MB).

Download des Abfall-Kalenders als PDF-Datei

» Selbstverständlich können Sie sich auch online über Ihren persönlichen Abfuhrtermine informieren.

 

» Information zur Restmülltonne

» Bestellschein für die Restmülltonne (PDF)

 

Abfallberatung - Sammelsysteme - Bioabfall

Die Biotonne. Aus Abfall wird Natur!

Seit über 10 Jahren gibt es in Mettmann die Bioabfallsammlung. Dafür wurde die braune Biotonne eingeführt. Denn damit können die meisten der kompostierbaren Bioabfälle aus Küche und Garten wiederverwertet werden. Das ist immerhin mehr als ein Drittel unseres Hausmülls.

Ohne Biotonne können in Mettmann ja lediglich die Grünabfälle aus dem Garten an den städtischen Grünabfallsammelstellen abgegeben und anschließend kompostiert werden. Mit der Biotonne ist es möglich, auch alle kompostierbaren Küchenabfälle und die anderen Bioabfälle aus dem Haushalt zu verwerten.

Mehr als 2 Drittel sämtlicher Grundstücke in Mettmann sind bereits an die Bioabfallsammlung angeschlossen.

Die in der Biotonne gesammelten Bioabfälle werden anschließend in einer modernen Kompostierungsanlage kompostiert und zu wertvoller Komposterde weiterverarbeitet. Diese Komposterde kann dann im Garten- und Landschaftsbau, in der Landwirtschaft oder in Ihrem eigenen Garten als kostbarer Naturdünger wieder eingesetzt werden. Nur auf diese Weise bekommt die Natur alles zurück, was sie gegeben hat!

Was gehört in die Biotonne?

Gartenabfälle wie z.B.:

Küchenabfälle wie z.B.:

Und außerdem:

Ausgelegtes Zeitungspapier auf dem Boden der Biotonne sorgt dafür, dass die Tonne sauber bleibt. Besonders feuchte Bioabfälle werden am besten in Zeitungspapier oder Küchenrollenpapier eingewickelt.

Nicht in die Biotonne dürfen aber:

Infos zur Leerung und richtigen Behältergröße

Die Biotonne wird grundsätzlich immer alle 14 Tage geleert. Nur in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar erfolgt die Leerung der Wertstofftonnen mit dem braunen Deckel 4-wöchentlich. Dann fallen nämlich deutlich weniger Bioabfälle an.

Die Biotonne gibt es in zwei verschiedenen Größen: 120 Liter und 240 Liter (die ist übrigens genauso groß wie die Blaue Tonne für Altpapier). Als Standfläche zur Unterbringung der Biotonnen können Sie für die 120 - l Biotonne etwa 60 x 60 cm einplanen, für den 240 - l Behälter dagegen ca. 75 x 75 cm. Auch in der Höhe sind die beiden angebotenen Tonnen nicht besonders unterschiedlich: die »kleine« misst ungefähr 95 cm, die 240 - l Biotonne ist knapp 105 cm groß.

Fallen fast ausschließlich Küchenabfälle an, muss man mit etwa 10 Litern pro Person in 14 Tagen rechnen. Für ein Mehrfamilienhaus mit z.B. 12 Hausbewohnern reicht demnach normalerweise eine 120 - l Biotonne. Bei mehr als 12 Hausbewohnern sollte man aber auf jeden Fall eine 240 - l- Biotonne bestellen.

Werden zusätzlich auch noch Gartenabfälle oder viel von der Balkonbepflanzung eingefüllt, muss man dies natürlich noch hinzurechnen. Dann sollte man mit 20 bis 30 Litern pro Person in 14 Tagen rechnen. Das heißt, die kleinere Biotonne mit 120 Litern Inhalt reicht dann nur noch für 4 bis 6 Personen aus.

Mit den genannten Richtwerten können Sie ganz leicht die geeignete Behältergröße und -anzahl ermitteln. Soviel zur Theorie. In der Praxis empfiehlt sich eigentlich meistens die größere Biotonne. Also die mit 240 Litern Inhalt. Denn gerade im Sommer, wenn besonders viel Rasenschnitt anfällt, oder im Herbst, wenn es ganze Berge an Baum- und Strauchschnitt zu entsorgen gilt, zeigt sich die 240 - l Biotonne besonders »bedienerfreundlich!«

Weniger Abfall. Geringere Gebühren!

Eines vorweg: für die Nutzung der Biotonne werden keine Sonder- oder Extragebühren erhoben. Die Kosten für die Bioabfallsammlung sind wie bei allen anderen Entsorgungsleistungen der Stadt Mettmann bereits in den Abfallgebühren enthalten, mit denen sämtliche Gebührenzahler belastet werden.

Alle Haushalte, deren Grundstück an die Bioabfallsammlung angeschlossen wird oder auf deren Grundstück sämtliche anfallenden Bioabfälle selbst kompostiert werden, können sogar ihre Restmüllsackausstattung weitergehender reduzieren, nämlich jeweils um 5 Müllsäcke weniger als dies ohne Biotonnennutzung und / oder Eigenkompostierung möglich war.

Haushalte mit Biotonnennutzung und/oder Eigenkompostierung haben danach die Qual der Wahl:

a) Einpersonenhaushalte 25, 20, 15 oder 10 Stück 60-l-Restmüllsäcke

b) Zweipersonenhaushalte 50, 40, 30, 25 oder 20 Stück 60-l-Restmüllsäcke

c) Mehrpersonenhaushalte 50, 40, 30 oder 25 Stück 60-l-Restmüllsäcke.

Das bedeutet:
Sie können somit fast 28 EUR pro Jahr sparen - gegenüber den Mindestausstattungen ohne Biotonnennutzung. Ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Senkung Ihrer Nebenkosten.

Und je mehr bei der Bioabfallsammlung mitmachen, desto weniger wird unser Restmüll. Davon profitieren dann alle!

Also - wählen auch Sie:
die Biotonne.

Praktische Tipps rund um die Biotonne

Die Biotonne

Wenn möglich niemals in die volle Sonne stellen! Um Geruchsentwicklung zu vermeiden, suchen Sie Ihrer Biotonne am besten ein schattiges Plätzchen.

Der Boden der Biotonne sollte immer mit Zeitungspapier bedeckt sein. Dadurch wird die entstehende Feuchtigkeit aufgefangen, und die Biotonne bleibt sauber. Aber bitte hierfür niemals farbige Seiten aus Illustrierten oder von Prospekten verwenden! Die Druckfarbe würde den späteren Kompost »verderben«.

Im Winter bei strengem Frost seien Sie ruhig etwas großzügiger mit dem weichen Bett aus Papier für Ihre Bioabfälle. Denn wenn´s besonders stark friert, könnten die Bioabfälle ansonsten in Ihrer Tonne festfrieren. Und um ganz sicher Väterchen Frost ein Schnippchen zu schlagen, geben Sie Ihrer Biotonne am Vorabend des Abfuhrtages am besten ein wärmeres Plätzchen: z.B. in der Garage oder in der Nähe des Hauseinganges. In solchen Zeiten stellen Sie die Biotonne idealerweise erst am Morgen des Abfuhrtages -spätestens aber um 07.00 Uhr - heraus. Denn, wenn die Bioabfälle in Ihrer Biotonne festgefroren sind, ist die Leerung natürlich nicht mehr möglich!

Warum gehören eigentlich keine gekochten und zubereiteten Küchenabfälle in die Biotonne?

Das Salz macht den Unterschied! Denn in der Regel sind gekochte und zubereitete Speiseabfälle gewürzt, also mindestens gesalzen. Und das Salz mindert die Kompostqualität erheblich. Das ist der kleine, aber feine Unterschied zwischen rohen und gekochten Gemüseresten und Kartoffelschalen, zwischen zubereitetem Salat und dem »Salatrohstoff«. Deshalb bitte niemals Gekochtes und Zubereites in die Biotonne einfüllen!

Grünabfallsammlung oder Biotonne?

Eines gleich vorweg: selbstverständlich können auch Grünabfälle in die Biotonne eingefüllt werden. Müssen aber nicht! Denn es gibt eine bessere und deutlich preiswertere Verwertungsart für die grünen Wertstoffe aus dem Garten wie z.B. Rasenschnitt und Moos, Laub, Gehölz- und Heckenschnitt und andere Gartenabfälle. Hier das Einmaleins der Bio-Logik:

Rund 50 kg Grünabfälle gibt jeder Mettmanner an den städt. Grünabfallannahmestellen ab. Würde diese Menge nicht dort, sondern "gemischt" mit anderen Bioabfällen über die Biotonne entsorgt werden, würden hierdurch jährlich zusätzliche Entsorgungskosten in Höhe von über 100.000 EUR entstehen. Wenn das kein Argument ist. Schließlich geht es doch um Ihre Abfallgebühren.

Deshalb: Grünabfälle gehören in die Grünabfallsammlung und sollten in größeren Mengen lediglich in Ausnahmefällen in der Biotonne landen. Sparen Sie doch einfach mit!

Und als probates Mittel gegen herbstlichen Blätterstress bieten wir Ihnen zusätzlich Laubsäcke an. Zum Preis von 1,00 Euro pro Stück erhalten Sie die reißfesten Papiersäcke mit 120-Liter Fassungsvolumen im Bürgerbüro und auf dem Recyclinghof.

Wie bestelle ich die Biotonne?

Unter Bestellformulare haben Sie die Möglichkeit, Ihre Biotonne online zu bestellen.

Ihre Bestellung wird dann automatisch bei der nächsten Auslieferung der Biotonne berücksichtigt.

Die Biotonne kann aber nur vom Grundstückseigentümer oder von der zuständigen Hausverwaltung bestellt werden!

Für Mieter bedeutet dies:
Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Vermieter, und machen Sie ihm klar, dass auch Sie sparen wollen! Wenn Ihr Vermieter zustimmt, kann er die Biotonne schriftlich oder online bestellen.

Die Biotonne.
Aus Abfall wird Natur!

 

 

 

 zurück  Seitenanfang Seite drucken

© Kreisstadt Mettmann , zuletzt geändert am 10.01.2012

 Kreisstadt Mettmann • Neanderstr. 85 • 40822 Mettmann • Tel: 02104 - 980 0 • Fax: 02104 - 980 721 • Email: info@mettmann.de