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Pressemeldungen & News vom:

23.04.2018: 50 Wanderer mit Bürgermeister Dinkelmann auf Entdecker-Tour

23.04.2018: Konferenz der Rechtsamtsleiter in Mettmann

23.04.2018: Neue Doppelwippe für den Spielplatz Comberg-Park

23.04.2018: Nächste Sprechstunde für Senioren findet am 2. Mai statt

23.04.2018: GeschichtenZEIT in der Stadtbibliothek am 28. April

20.04.2018: Infrastruktur für E-Bikes wird in Mettmann weiter ausgebaut

20.04.2018: Morgen lädt Bürgermeister Dinkelmann zur Eröffnungswanderung der Entdeckerschleifen ein

20.04.2018: Bügerausschuss tagt am 24. April

20.04.2018: 10. Maigala bringt viele Sänger auf die Bühne

19.04.2018: Große Premiere des Stadtorchesters Mettmann am 5. Mai

19.04.2018: Standesamt und Ordnungsamt bleiben am 24. April vormittags geschlossen

18.04.2018: Sperrung Schwarzbachstraße: Änderungen für sieben Buslinien

weitere Meldungen

Bedeutende Gebäude, Denkmäler & Skulpturen in Mettmann

Stolpersteine gegen das Vergessen

Stolpersteine dienen der Erinnerung an die Opfer der Vertreibung und Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus.

Foto von einem StolpersteinDie Steine in der Größe von 10 x 10 cm haben eine Messingoberfläche, in die eine Hinweis über die betroffene Person eingeschlagen wurde. Die Stolpersteine liegen auf dem gleichen Niveau der sie umgebenden Bepflasterung, stechen aber durch ihre Messingfarbe hervor.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig verfolgt das Projekt bundesweit seit 1992.

In Mettmann sind nach umfangreichen Recherchen in privaten und offiziellen Archiven 14 betroffene Personen ermittelt worden. Es waren die Familien Bach, Kowalski und Simson sowie der Kaplan Johannes Flintrop.

Im Dezember 2003 verlegte der Künstler insgesamt 14 Steine an den folgende Stellen:

Johannes-Flintrop-Str. 25-27

1 Stein für den katholischen Kaplan Johannes Flintrop, 1942 nach Dachau deportiert, am 18.08.1942, dort verstorben.

Düsseldorfer Str. 75

4 Steine für Familie Kowalski, 1941 nach Lodz deportiert, Mutter Hinda, Vater Isidor und Sohn Werner sind verschollen, Tochter Martha flüchtet nach England und den USA

Pfingstgarten 288 (heutige Anschrift: Goethestraße vor der Gärtnerei Speck)

4 Steine für Wilhelm, Fanny, Gustav und Auguste Simson, aus Berlin nach Ausschwitz deportiert.

Mühlenstr. 30

5 Steine für Selma, Max, Karl-Heinz, Lore und Rachel Bach, 1941 nach Lodz deportiert. Sie wurden nach 1945 für tot erklärt.

 

Verlegung von Stolpersteinen für Bibelforscher

Bahnstr. 10

1 Stein für den Bibelforscher/Zeugen Jehovas Paul Erhard Clausnitzer.
Er wurde 1944 verhaftet und in Torgau hingerichtet.

Düsseldorfer Str. 124

2 Steine für die Bibelforscher/Zeugen Jehovas Wilhelm und Mathilde Hengeveld. Sie wurden 1944 verhaftet und in Berlin hingerichtet.

Römerstr. 18

1 Stein für die Bibelforscherin/Zeugin Jehovas Johanne Gesink.
Sie wurde zunächst nach Holland ausgewiesen, 1940 verhaftet und nach Auschwitz transportiert. 1945 verstarb sie bei einem Fußmarsch nach Bergen-Belsen an Thypus

 

 

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