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Pressemeldungen & News vom:

25.05.2016: Zukunft der Stadthalle

25.05.2016: Müllabfuhr durch Fahrzeugausfall beeinträchtigt

25.05.2016: Konzert der Musikschulstreicher am 2. Juni 2016

25.05.2016: Baustellen-Sprechstunde zum Innenstadtumbau

24.05.2016: Frühlingsfest im Kindergarten Rheinstraße

24.05.2016: „Eines Arbeiters Weltreise“ – Lesung in der Stadtbibliothek am 02.06.2016

24.05.2016: Ein Marmeladenglas voller Zeit – Vorlesen in der Stadtbibliothek am 28.05.2016

23.05.2016: Abfuhrtermine verschieben sich wegen Fronleichnam

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Die Goldberger Mühle

Allgemeine Informationen und geschichtlicher Überblick

Eines der ältesten und schönsten Gebäude Mettmanns ist die Goldberger Mühle. Außenansicht von der Goldberger Mühle

Urkundlich erstmalig erwähnt wurde diese Mühle bereits um 1450 als Herzog Gerhard sie an Ritter Ulrich von Mentzingen verpfändete. Im Jahr 1541 löste Herzog Wilhelm diese Verpfändung wieder ein. Er übergab den Hof seinem Rat und Kanzler Johann Gogreve. Dieser musste als Gegengabe jährlich 70 Goldgulden an die Freiheit Mettmann zahlen.

1555 wurde der Hof Goldberg Sitz eines Hofgerichts über sechs Höfe.

1715 baute man aus vier geschlagenen Eichen ein neues Wasserrad für das Mühlwerk.

1771 erhielt die Mühle ein verschiefertes Mansardenwalmdach mit Dachgauben.

Von 1880 bis 1882 wurd der noch heute so prägnante Turm mit Backofen gebaut. Nach einem Großbrand im Jahr 1904 brannte der Hof völlig ab; die Mühle blieb jedoch verschont. Wenige hundert Meter östlich errichtete man das neue Gut Groß Goldberg. Die Goldberger Mühle selber blieb stehen.

1944 Wieder-Inbetriebnahme: Das beschädigte Mahlwerk wurde erneuert und in Gang gesetzt. So leistete die Mühle auch noch in der schwierigen Zeit nach dem Krieg ihren Beitrag zur Ernährung der Bevölkerung Mettmanns. Im Jahre 1946 legte man die Mühle wieder einmal still.

1954 verkaufte Graf Schaesberg die Mühle an die Stadt Mettmann. Sie diente danach als Wohnhaus. Der Verfall konnte allerdings nicht aufgehalten werden. Wegen der immer schlechteren Wohnqualität zog schließlich die letzte Pächterfamilie aus der Mühle aus. Sie stand von da an leer und verfiel immer mehr.1989 trafen sich engagierte Mettmanner zur Gründung eines Initiativkreises Goldberger Mühle, der noch heute unter dem Namen "Goldberger Mühle e.V. Mettmann" existiert. Zweck des Vereines ist die Unterhaltung und  Nutzung der Goldberger Mühle in Mettmann als Stätte für kulturelle Veranstaltungen und als Ort gesellschaftlicher Begegnung.

Wichtigstes Ziel ist jedoch, die erstmals im Jahr 1450 erwähnte Mühle als Stadtbild prägendes historisches Baudenkmal mit einem Originalmahlwerk als technisches Denkmal zu erhalten. Die Stadt Mettmann hat 1998 dem Mühlenverein das Erbbaurecht an der Goldberger Mühle übertragen. 

Eine aufwendige und spektakuläre Renovierung der Mühle begann. 
Heute
erstrahlt die Goldberger Mühle im neuen Glanz. Inmitten des Stadtwaldes mit Goldberger Teich und Wanderwegen dient sie heute verschiedenen Zwecken.

Die Mühle ist als historisches Baudenkmal zu besichtigen. Mit einem gewissen Museumscharakter jedoch steht sie auch für Empfänge, Ehrungen, Kulturveranstaltungen, Treffen von Vereinen und Gruppen sowie Familienfeiern offen. Das Kellergewölbe ist als Backraum und als Weinstube, Feierraum u.s.w. gleichermaßen nutzbar.

Öffnungszeiten

Die Goldberger Mühle kann nur nach vorheriger Terminabsprache mit Herrn Kampen (siehe Ansprechpartner) besichtigt werden.

Es finden aber regelmäßig Veranstaltungen statt (z.B. Tag des offenen Denkmals), an denen Sie die Mühle kostenlos besichtigen können.

Ansprechpartner

Hans-Günther Kampen
Nordstr. 122, 40822 Mettmann

Tel: 02104 - 25568
Fax: 02104 - 924831

 

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