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Feldhofer GrotteFrüher war das Neandertal eine wilde, etwa 50 Meter tiefe, enge Schlucht. 1856 fanden hier italienische Steinbrucharbeiter in einer Höhle (Feldhofer Grotte) das Skelett eines Menschen, der offensichtlich lange vor unserer Zeitrechnung gelebt hat.
Die Feldhofer Grotte ging durch den Kalkabbau zwar für immer verloren, eine Annährung an ihre ehemalige Topographie wurde durch neue Ausgrabungen in den Jahren 1997 und 2000 möglich.
Entlang eines inszeniertes Weges vom Neanderthal Museum zu dem weltberühmten Fundort bieten Informationsstationen Einblicke in die Natur-, Kultur- und Industriegeschichte des Tales.
Sie betreten den Fundort über eine Zeitachse, die mit ihren kulturellen Meilensteinen mehr als 2 Millionen Jahre menschlicher Entwicklungsgeschichte begehbar macht.
Ein in den Bodes des Tales eingelassenen Vermessungsraster dokumentiert die Lages des Ortes im globalen Messsystem.
Im Planquadrat der Feldhofer Grotte lades steinerde Liegen zum Ausruhen und Schauen ein. Von hier aus ging die Idee des Neanderthalers rund um die Welt.
Die Grabungsfläche mit den Sedimenten der Feldhofer Grotte ist obertägig makiert.
In zwei Botanika wachsen kalt- und warmzeitliche Pflanzen.
dienstags bis sonntags: 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
montags: geschlossen (außer Oster- und Pfingstmontag)
Zwischen November bis Februar schließt der Fundort bereits um 16 Uhr.
Bitte erkundigen Sie sich auf der Internetseite des Musums www.neanderthal.de über die aktuellen Eintrittspreise.
Das Neanderthal-Museum bietet Führungen für Erwachsene und spezielle Führungen für Kindergruppen an.
Dauer: 45 – 60 min
Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der Homepage des Neanderthal-Museums
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