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Pressemeldungen & News vom:

21.11.2017: Wasserrohrbrüche auf der Neander- und Goethestraße

21.11.2017: Eheschließungen am 7. 7. 2018 in der Kulturvilla

21.11.2017: Noch freie Plätze für den Ladies Day

21.11.2017: Gewalt gegen Frauen - eine Menschenrechtsverletzung

21.11.2017: Russisches Ballett führt ,,Der Nussknacker'' auf

21.11.2017: GeschichtenZEIT in der Stadtbibliothek am 25. November

20.11.2017: Präsentation: Nutzungskonzept Neandertalhalle (Download)

20.11.2017: Geh- und Radweg von Metzkausen nach Ratingen-Homberg

20.11.2017: Grünabfallsammlung an drei Außenstellen bis 25. November verlängert

20.11.2017: Taubenfütterungsverbot: Neue Schilder im Innenstadtbereich

20.11.2017: Bürgermeister-Sprechstunde

20.11.2017: Irische Tanzshow und Konzert mit irischer Folk-Band

weitere Meldungen

Die Neanderthal-Stadt Mettmann - wo alles anfing ...

Wo alles anfing ... in Mettmann wurde Menschengeschichte geschrieben

Das Neandertal gehört zu den wohl bekanntesten Orten in der Welt, denn hier wurde Menschengeschichte geschrieben...

1856 fanden Steinbrucharbeiter in einer Höhle das Skelett eines Menschen, der offensichtlich lange vor unserer Zeitrechnung gelebt hat. Der Wuppertaler Professor Johannes Fuhlrott identifizierte dieses als Überreste eines prähistorischen Menschen, der Neanderthaler war „geboren".

Namhafte Wissenschaftler übertrafen und übertreffen sich in immer neuen Theorien über die Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Forschungen datieren die Lebenszeit des „Homo sapiens neandertalensis" auf etwa 200.000 bis 40.000 v. Chr.

Im Juli 2000 wurden weitere sensationelle Funde im Neandertal gemacht: Das Ausgrabungsteam um Dr. Schmitz und Dr. Thissen fanden nach langer Suche die Originalfundstelle des Neanderthalers und entdeckten dabei Teile des Jochbeins, die haargenau zu der berühmten Schädelkalotte passen....

Wieder ist der Eiszeitmensch ein Stück kompletter. Prof. Weniger, der Leiter des Neanderthal Museums, hofft auf weitere spektakuläre Funde ...

Ferner brachten die diesjährigen Grabungen mehr als 5000 - 6000 Steingeräte und Herstellungsabfälle aus der Zeit der Neanderthaler zu Tage, aber auch Spuren des frühen modernen Cro-Magnon-Menschen. Verbrannte Tierknochen zeugen von der Nutzung des Feuers.

Auch der zweite Mensch, dessen Spuren man bereits 1997 fand, ist vollständiger. Ihn konnte man bereits zeitlich bestimmen: 44.000 Jahre ist er demnach alt. Die spannende Frage: War er Neanderthaler oder war er eine frühe Form des Menschen, einer von uns sozusagen ? Das wäre dann eine weitere Sensation, denn es wäre der bislang älteste Fund eines modernen Menschen.

Das Neanderthal Museum - Wo Weltkultur zum Erbe wird

Das neue Neanderthal Museum, das am 10.Oktober 1996 eröffnet wurde, stellt ausgehend vom Neanderthaler die Evolutionsgeschichte der Menschheit vor. Als internationale Forschungsstätte ist es auch Treffpunkt der Wissenschaftler aus aller Welt. 

Um die besondere Anbindung der Stadt mit ihrem weltberühmten Tal zu betonen, entstand mit großem bürgerschaftlichen Engagement als lebendige, "sprechende" Verbindung ein „Evolutionspfad", der die Museumskonzeption aufnimmt und Menschheitsgeschichte in unterschiedlichen  Facetten und Darstellungsformen als „offenes Erlebnis" in der Stadt hineintragen soll.

Aber es gibt noch weitere „Neandertalanker" in der Neanderthal-Stadt Mettmann

So ist die Neandertalhalle das kulturelle und gesellschaftliche Zentrum, das Lokalradio für den Kreis Mettmann hat sich den Namen „Radio Neanderthal" gegeben und ein neuerbautes Handelszentrum in der Stadtmitte erhielt 1995 den Namen „Neandertalpassage".

Joachim Neander war der Namensgeber

Das früher aus Felsen und tiefen Schluchten bestehende „Gesteins" hat seinen Namen durch den evangelischen Kirchenprediger und Kirchenliederdichter Joachim Neander erhalten, der in der bizarr geformten Landschaft zur Komposition seiner Werke, von dem sein „Lobet den Herrn" sicher das bekannteste ist, angeregt wurde. Durch den Kalkabbau im 19. Und 20. Jahrhundert hat sich das Tal verändert.

Den Besuchern erwartet dort heute eine niederbergische Auenlandschaft  mit Wäldern, Wiesen und Ackerflächen, durchzogen von einem gut ausgebauten Wanderwegenetz.In einem 23 ha großen Evolutionswildgehege kann man Tiere, die schon zur Zeit des Neanderthalers gelebt haben, bestaunen; Wisente, Auerochsen und Tarpane.

 

 

 

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