Home ǀ  Stadtportrait ǀ  Tourismus ǀ  Kinder, Familie & Soziales ǀ  Kultur, Bildung & Freizeit ǀ  Rathaus ǀ  Rat & Politik ǀ  Wirtschaft, Bauen & Verkehr ǀ  Geodaten und Karten ǀ  Impressum und Datenschutz
Pressemeldungen & News vom:

14.11.2018 - Jugendsinfonie-Orchester auf Konzertreise nach Laval

14.11.2018 - Kandidaten für den Mettmanner Jugendrat gesucht

13.11.2018 - Laval ist begeistert vom Besuch aus Mettmann

13.11.2018 - Fachbereichskonzert der Streicher

13.11.2018 - Arbeiten an der Polleranlage in der Fußgängerzone

12.11.2018 - Bürgermeister Dinkelmann besuchte Feierlichkeiten in Laval

12.11.2018 - GeschichtenZEIT in der Stadtbibliothek am 17. November

12.11.2018 - Herbstfeuer bei den Stadtwaldkids

09.11.2018 - Mehrheit für Planung einer Gesamtschule in Mettmann

09.11.2018 - Bürgermeister beantwortete Fragen des Bürgervereins

Presseportal weitere Meldungen

Pressemeldungen & News

Schüler als Nachwuchsjournalist in der Pressestelle der Stadtverwaltung

Pressemeldung vom 29.05.2018

Drei Wochen sind wie im Flug vergangen, findet Philip Wälter. So lange war der 14-Jährige als Schülerpraktikant in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung Mettmann im Einsatz. Und er hätte gerne noch ein paar Tage drangehängt. Philip lebt mit seiner Familie in Mettmann. Er sitzt im Rollstuhl und geht in die 8. Klasse der Evangelischen Gesamtschule in Hilden.

Während seines Praktikums hat der Schüler von den Mitarbeitern Christian Barra und Thomas Lekies das Grundgerüst des Journalismus kennengelernt. Philip hat Pressemeldungen für die Stadtverwaltung geschrieben, die in den Zeitungen veröffentlicht wurden. Bei Außenterminen hat er die Kollegen der Pressestelle begleitet. Er war beim Girls-Day auf der Feuer- und Rettungswache, hat die deutsche Lauflegende Willi Wülbeck beim innogy-Schülerstaffellauf kennengelernt und besuchte eine Pressekonferenz zum "Stadtradeln", zu der Bürgermeister Thomas Dinkelmann und der Radsportverein RV Edelweiß eingeladen hatten.

Neben der täglichen Arbeit in der Pressestelle hat er auch andere Abteilung in der Stadtverwaltung kennengelernt, war natürlich im Ratssaal und hat eine kleine Führung durch das städtische Archiv bekommen, bei der ihm Stadtarchivarin Marie-Luise Carl erklärte, was so alles in einem Archiv aufbewahrt wird.

"Die Arbeit hat mit viel Spaß gemacht, ich habe sehr viel gelernt. Und ich weiß jetzt, dass ich den Beruf des Journalisten auch mit meiner Behinderung ausüben kann", sagte Philip selbstbewusst am Ende seiner drei Wochen im Rathaus. Höhepunkt war für ihn ein exklusives Interview mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann. "Da war ich vorher ganz schön aufgeregt", verriet der Schüler nach dem Gespräch.

Philip Wälter im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Interview von Philip Wälter mit Bürgermeister Thomas Dinkelmann


Wurden Ihre Erwartungen und Vorstellungen an das Amt des Bürgermeisters erfüllt? Macht Ihnen die Arbeit noch richtig Spaß?

Bürgermeister Dinkelmann:
Ja, ich wusste was auf mich zukommt. Der Beruf macht mir große Freude und ich möchte nichts anderes machen. Man muss eine hundertprozentige Entscheidung für dieses Amt treffen, weil es ein anstrengendes Amt ist.

Wie kommt Ihre Familie damit zurecht, dass Sie vor allem abends und am Wochenende weniger Zeit für sie haben?

Bürgermeister Dinkelmann:
Wir haben lange darüber gesprochen, ob ich kandidieren soll und schlussendlich ist ein einstimmiges Ergebnis herausgekommen. Ein regelmäßiges Arbeiten von 9 bis 19 Uhr gibt es nicht. Und auch viele Wochenenden sind beruflich verplant. Meine Frau ist auch berufstätig und kommt spät nach Hause. Daher bleibt wenig Zeit für Gemeinsames, was auch sehr belastend sein kann. Wir gönnen uns aber schon die ein oder andere Auszeit. Und wir genießen natürlich unsere gemeinsamen Urlaube.

Wie wird man eigentlich Bürgermeister? Ist das ein langer und anstrengender Weg?

Bürgermeister Dinkelmann:
Ja, bei mir war das schon ein langer Weg. Wenn man meine Biografie betrachtet, ist es schon verwunderlich, wie ich zu diesem Amt gekommen bin. Ich habe nämlich Geologie und Paläontologie studiert, habe 25 Jahre in der Verwaltung des Kreises Mettmann gearbeitet. Vor Jahren bin ich dann in die Politik gegangen. Und später fiel die Entscheidung, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren.

Ist Mettmann eine kinderfreundliche Stadt?

Bürgermeister Dinkelmann:
Naja, das sollte man die Kinder und die Eltern fragen. Ich denke schon, weil es heutzutage viel mehr Angebote für Kinder gibt als in meiner Kindheit. Mein Spielplatz war der Wald und das hat mir gereicht. Heute sind die Ansprüche der Kinder allerdings auch größer als damals.

In Mettmann gibt es keine barrierefreien, weiterführenden Schulen. Ist das geplant? Wie sieht es künftig mit Barrierefreiheit an den weiterführenden Schulen aus?

Bürgermeister Dinkelmann:
In Neubauten ist so etwas längst Standard. Wir haben es bei unseren Schulen mit Altbauten zu tun. Die Schulen sind in einer Zeit entstanden, als es noch nicht gesetzlich verpflichtend war, barrierefreie Schulen zu bauen. Heute ist das selbstverständlich, dass öffentliche Gebäude barrierefrei oder zumindest barrierearm errichtet werden. Wir werden in der Realschule, wenn dort ein Hauptschulzweig etabliert wird, dort zumindest barrierearme Klassenräume schaffen.

Arbeiten Sie auch öfter außerhalb des Rathauses?

Bürgermeister Dinkelmann:
Ja, es gibt viele Termine und Veranstaltungen, an denen ich teilnehme. Außerdem bin ich als Bürgermeister in der Mittagspause oft in der Stadt unterwegs und spreche gerne mit vielen Bürgern. Ich sage immer, dass die Stadt mein Büro ist.

Wollen sie im Jahr 2020 erneut für das Amt des Bürgermeisters kandidieren?

Bürgermeister Dinkelmann:
Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich auf jeden Fall zwei Amtszeiten als Bürgermeister machen möchte. Viele Dinge lassen sich in fünf Jahren gar nicht umsetzen. Ich möchte die wesentlichen Projekte in meiner Amtszeit abschließen. Deshalb sind zwei Amtszeiten für mich Minimum.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Bürgermeister Dinkelmann:
Davon gibt es nicht mehr so viel. Aber einfach mal die Beine hochlegen und mich entspannen. Ich verbringe gerne ein paar Stunden mit meiner Frau im Garten, genieße die Gartenarbeit. Allerdings habe ich für meine früheren Hobbys wie zum Beispiel Kajak- und Fahrradfahren keine Zeit mehr.




 

Herausgeber dieser Meldung

Kreisstadt Mettmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Neanderstr. 85, 40822 Mettmann
Tel: 02104 / 980-121, Fax: 02104 / 980-714
Email: presse@mettmann.de

 

Zurück Seitenanfang Seite drucken

© Kreisstadt Mettmann - www.mettmann.de

Kreisstadt Mettmann • Neanderstr. 85 • 40822 Mettmann • Tel: 02104 / 980-0 • Fax: 02104 / 980-721 • E-Mail: info@mettmann.de • Impressum