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Pressemeldungen & News

Frank Fitsch ist seit 40 Jahren Mettmanns Schwimmmeister

Pressemeldung vom 31.08.2018

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Eigentlich wollte Frank Fitsch Sportlehrer werden. Dafür brauchte er vor Beginn des Studiums eine Berufsausbildung. Er heuerte bei der Stadtverwaltung Mettmann an und begann eine Ausbildung zum Schwimmmeister.

„Dann bin ich aber in der Stadtverwaltung hängen geblieben“, sagt der Betriebsleiter der Mettmanner Bäder. Doch diese Entscheidung hat der 57-Jährige bis heute nicht bereut. Am 1. September feiert Fitsch sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Mettmann.

Nach 40 Dienstjahren ist das Urgestein der Mettmanner Stadtverwaltung immer noch mit viel Engagement und Herzblut für die Mettmanner Bäder im Einsatz. Am Umbau des Freibades zum Naturfreibad war Fitsch maßgeblich mit beteiligt. Und wie 2004, als das Naturfreibad eröffnet wurde, ist er immer noch stolz auf das Naturfreibad.

„Das ist schon was Besonderes. So was hat eben nicht jede Stadt. Und die Anlage ist einfach wunderschön. Das sagen uns immer wieder auch die Badegäste, die das erste Mal bei uns waren. Und total begeistert nach Hause gehen“, sagt er. Und dass in diesem Sommer der alte Besucherrekord aus dem Jahr 2006 im Naturfreibad ausgerechnet in seinem Jubiläumsjahr geknackt wurde, macht ihn nochmal so stolz. Mehr als 71.000 Menschen kamen in den heißen Sommertagen in den Stadtwald.

Dass er sein eigentliches Berufsziel aus den Augen verloren hat, habe daran gelegen, dass ihm schnell viel Verantwortung für die Bäder anvertraut wurde, sagt Fitsch. 1987 machte er seinen Saunameister. Drei Jahre später legte er die Meisterprüfung in seinem Beruf ab. Im Jahr 1990 wurde Fitsch stellvertretender Betriebsleiter. Seit Ende 1999 ist er Chef der Mettmanner Bäder.

Den Bau des Naturfreibades hat Fitsch von Anfang an begleitet. „Ich weiß da draußen genau, wo jede Leitung liegt“, sagt er. In das Naturfreibad müsse man viel Herzblut reinstecken. Wer im Sommer im Naturfreibad Dienst hat, für den beginnen die Tage im Naturfreibad früh und enden spät. Fitsch: „Und bei so einer langen Schönwetterperiode, wie wir sie jetzt hatten, schlaucht die Arbeit ganz schön.“ Der Tag beginnt für Fitsch und sein Team im Sommer vier Stunden vor der Eröffnung des Bades mit Pflegearbeiten und endet ein bis anderthalb Stunden, nachdem die letzten Gäste gegangen sind.

„Na klar“, sagt Fitsch, „ist das viel mehr Arbeit als in einem konventionellen Bad, aber sonst kriegt man das nicht gewuppt.“ Das sei aber vergessen, wenn die Besucher abends auf den Heimweg machen und den Mitarbeitern versprechen, das Naturfreibad weiter zu empfehlen. „Und wenn sie sich dann noch für einen schönen Tag im Naturfreibad bedanken, dann freut sich das gesamte Team.“

Als Betriebsleiter ist Fitsch nur in den Sommermonaten häufiger am Beckenrand zu sehen. „Als Betriebsleiter hat man einfach mehr verwaltungstechnische Aufgaben“, sagt er. Zu seiner Mannschaft gehören sieben Vollzeitkräfte, zwei Teilzeitkräfte sowie Saisonkräfte und Aushilfen.

Aber nicht nur in und am Wasser ist Frank Fitsch, der in Düsseldorf geboren und in Mettmann aufgewachsen ist, bekannt wie ein bunter Hund. Denn auch der Handballer Frank Fitsch, der viele Jahre beim Mettmanner TV bis zur Oberliga gespielt hat, ist in der Stadt bestens bekannt.

Sport spielte für Fitsch immer eine wichtige Rolle. Nach seiner aktiven Zeit als Handballer spielte er begeistert Tennis beim TC Metzkausen. Danach packte ihn das Lauffieber. Bei seinem letzten Marathon brauchte er für die 42 Kilometer respektable 3.48 Stunden.

Inzwischen ist Fitsch aus gesundheitlichen Gründen aufs Fahrrad umgestiegen. Wann immer es geht, ist er mit den Rad in Mettmann unterwegs, "bei Wind und Wetter“, sagt er.

Seit 2001 ist eine Yamaha Wild Star XV 1600 seine große Leidenschaft. Auf ihr cruist er am Wochenende gerne durch die Gegend. „Ich bin ein gemütlicher Fahrer.“ Auf seinen unzähligen Reisen mit dem Chopper durch ganz Europa führten ihn zwei Fahrten auch bis nach Mallorca.

Auch wenn Fitsch sagt, dass er keine Minute seiner 40-jährigen Dienstzeit missen möchte, würde er sich heutzutage nicht mehr für seinen Beruf entscheiden. „In der heutigen Zeit wird die Aufsichtsführung immer schwieriger“, sagt er. Es seien immer mehr Nichtschwimmer in den Bädern. Dann würde er wohl Sportlehrer werden.

Frank Fitsch im Mettmanner Naturfreibad. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

 

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