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Pressemeldungen & News

Unechte Einbahnstraßenregelung auf der Herrenhauser Straße bleibt

Pressemeldung vom 05.09.2018

Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des Bürgerausschusses am Dienstagabend entschieden, dass die unechte Einbahnstraßenregelung auf der Herrenhauser Straße - vom Düsselring bis zur Neckarstraße - beibehalten wird. Damit sprach sich der Ausschuss gegen eine Bürgeranregung aus, die Verkehrsregelung wieder aufzuheben.

Sowohl die Verwaltung als auch die Schulleitung und die Polizei befürworten die unechte Einbahnstraßenregelung. Die Maßnahme wurde umgesetzt, um die Sicherheit der Schüler vor der Grundschule Herrenhauser Straße zu verbessern. Vor allem durch Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, sei es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, so die Schulleitung.

Gespräche der Schule mit den Eltern blieben aber erfolglos, weshalb sich Schulleiterin Birgit Krohm hilfesuchend an die Politik gewandt hatte, um die Verkehrssituation vor der Schule zu entschärfen.

Gegen die Maßnahme, die im Dezember des vergangenen Jahres nach einem politischen Beschluss umgesetzt worden war, hat sich in der Nachbarschaft Widerstand formiert. Mehr als 120 Anwohner haben eine Unterschriftenliste unterzeichnet, mit der sie gegen diese Regelung protestieren. Frank vom Hoff hatte stellvertretend für die Anwohner im Bürgerausschuss die Aufhebung der unechten Einbahnstraßenregelung gefordert.

Stattdessen sollte nach alternativen Lösungen gesucht werden, mit denen die Sicherheit der Schulkinder verbessert werden könnte. Als Beispiele nannte vom Hoff den Einsatz von Schulpolizisten, Schülerlotsen oder die Einrichtung einer Elternhaltestelle.

„Die Eltern, die die eigentliche Verkehrssituation offensichtlich herbeiführen, sind zirka zehn Stunden in der Woche mit ihren PKW vor der Grundschule. Für die restlichen 158 Stunden in der Woche sollen nun die Anwohner, Bürgerinnen und Bürger Umwege mit Verkehrsdichte, Verkehrsrisiko und mehr in Kauf nehmen. Wir sagen nein“, so vom Hoff.

Doch die Mehrheit der Ausschussmitglieder stimmte gegen eine Änderung der Verkehrsreglung. Die Sicherheit der Kinder stehe an oberster Stelle, begründeten sie ihre Haltung.

In einer Sitzungsunterbrechung hatte Schulleiterin Birgit Krohm zuvor erklärt, dass sich die Situation seit der Einführung der unechten Einbahnstraße verbessert habe. Krohm: „Früher waren es innerhalb einer Stunde 200 Autos, jetzt sind es 50.“ Dem hielt vom Hoff entgegen, dass die Verkehrssituation nur auf andere Straßenbereiche verlagert worden sei.

Anregungen aus der Politik, die unechte Einbahnstraßenregelung zeitlich zu begrenzen, oder die Verkehrsregelung auf der Neckarstraße zu ändern, wurde mehrheitlich abgelehnt.




 

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