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Pressemeldungen & News

Gedenkveranstaltung am 9. November zur Reichspogromnacht

Pressemeldung vom 29.10.2018

Am 9. November jährt sich der Jahrestag der Novemberpogrome zum 80. Mal. Die Pogrome markierten den Übergang von der Diskriminierung der deutschen Juden seit 1933 zur systematischen Verfolgung und waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten "Deutschen Reich".

Es war der Tag, an dem tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden und jeder in Deutschland realisieren konnte, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden waren.

In der sogenannten Reichspogromnacht wurden vom 7. bis 13. November 1938 über 1.000 Menschen ermordet. Über 1.400 Synagogen und jüdische Betstuben, sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Diese Nacht war der Auftakt zum größten Völkermord in der Geschichte der Menschheit.

Wie in den Jahren zuvor möchte das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage auch in diesem Jahr wieder gemeinsam der Opfer von Terror und Gewalt des nationalsozialistischen Regimes gedenken. Auch den aktuellen Opfern rechtsextremer, rassistischer Übergriffe und Gewalt in Deutschland soll an diesem Abend gedacht werden, denn die Ereignisse der letzten Monate haben gezeigt, dass das Einstehen für Demokratie und Humanität nie an Aktualität verliert.

"Wir wollen uns gemeinsam dafür stark machen, dass unsere Vergangenheit nicht zur unserer Gegenwart wird und Mettmann bunt, lebendig und offen bleibt", erklärt Markus Kier vom Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage. Die Veranstaltung soll somit zugleich ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und für die Bedeutung und den Erhalt einer lebendigen Erinnerungskultur.

Um 18 Uhr findet ein Gedenken mit Kranzniederlegungen und kurzen Redebeiträgen am Koburg-Mahnmal am unteren Lavalplatz statt, u.a. von Schülerinnen und Schülern des Mettmanner Heinrich-Heine-Gymnasiums. Außerdem werden drei zusätzliche Namenstafeln mit 172 Mettmanner Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am Koburg-Mahnmal am Lavalplatz angebracht und an diesem Abend enthüllt.

Im Anschluss findet eine themenbezogene Andacht in der evangelischen Kirche Freiheitstraße statt, die maßgebend von Schülern des Konrad-Heresbach-Gymnasiums vorbereitet wurde. Alle Interessierten sind sehr herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Das Koburg-Mahnmal am Mettmanner Lavalplatz. (Archivfoto: Kreisstadt Mettmann)

 

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