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Pressemeldungen & News

Erster Arbeitsvertrag im Rahmen des Teilhabechancengesetzes

Pressemeldung vom 06.09.2019

Die Stadtverwaltung Mettmann hat als erste Kommune im Kreis eine Stelle mit Hilfe des Teilhabechancengesetzes besetzt. Das Gesetz wurde zum 1. Januar 2019 von der Bundesregierung verabschiedet und bietet langzeitarbeitslosen Menschen die Chance auf eine Rückkehr ins Berufsleben.

Die Initiative hierzu ging bereits im vergangenen Jahr von den Fraktionen der SPD und CDU aus. "Wir sind an einem Infostand angesprochen worden, etwas für Langzeitarbeitslose zu tun", erinnert sich der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten, Florian Peters. "Von Kerstin Griese, der parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, haben wir dann vom geplanten Teilhabechancengesetz erfahren."

Es folgten konstrukive Gespräche mit dem jobcenter ME-aktiv, an denen auch Bürgermeister Thomas Dinkelmann und Personaldezernent Dietrich Stang teilnahmen. Bereits im März konnte der Rat der Stadt dann die Schaffung von insgesamt zwölf Stellen, die im Rahmen des neuen Bundesgesetzes besetzt und vom Jobcenter gefördert werden können, beschließen.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann freut sich vor allem über die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unterschiedlichsten Abteilungen, das Projekt zu unterstützen. "Es gilt, die neuen Kolleginnen und Kollegen nicht nur anzulernen, sondern auch zu integrieren", sagt Dinkelmann, der zahlreiche Möglichkeiten zur Einstellung sieht. "Das beginnt beim Baubetriebshof, geht weiter über Aufgaben in der Zentrale, bei der Friedhofsverwaltung bis hin zu unterstützenden Tätigkeiten im Finanzmanagement".

Mettmann ist kreisweit die erste Kommune überhaupt, die nun ein Arbeitsverhältnis im Rahmen des Teilhabechancengesetzes auf den Weg gebracht hat. "Wir hoffen natürlich auch auf eine Signalwirkung auf die anderen kreisangehörigen Städte und die Kreisverwaltung selbst", betont Franz Heuel, Geschäftsführer beim jobcenter ME-aktiv. Mehr als 120 Menschen, die länger als sechs Jahre am Stück arbeitlos waren, wurden in diesem Jahr bereits über das neue Bundesgesetz in einen passenden Job vermittelt. "Bis zum Jahresende sollen es 250 sein", so Heuel.

In den ersten zwei Jahren wird das Arbeitsverhältnis zu 100 Prozent durch das Teilhabechancengesetz bezuschusst, in den nächsten drei Jahren sinkt die Förderung stufenweise auf 70 Prozent. Darüber hinaus werden Fortbildungen, Qualifizierungen oder benötigte Führerscheine finanziert. "Im ersten Jahr findet außerdem eine persönliche Betreuung statt, um entstehende Probleme gleich zu erkennen und beheben zu können", erklärt Cornelia Hilden, die als Projektleiterin für das Teilhabechancengesetz beim jobcenter ME-aktiv zuständig ist.

Der neue Mitarbeiter wird im Bereich der Jugendförderung Hausmeistertätigkeiten übernehmen. "Für uns ist das ein Glücksfall, denn wir können die Unterstützung gut gebrauchen", sagt Abteilungsleiter Axel Meven. "Ob im Mehrgenerationenhaus, an der Freizeitanlage im Stadtwald, bei Aktionen und Veranstaltungen oder nächstes Jahr wieder auf dem Bauspielplatz."

Ziel ist es, in den kommenden Monaten weitere der insgesamt zwölf verfügbaren Stellen zu besetzen und daraus langfristige Beschäftigungsverhältnisse zu schaffen. "Vom Teilhabechancengesetz profitieren vor allem die Menschen, die hierüber nach vielen Jahren eine echte Chance erhalten. Wir freuen uns, dass wir als Stadtverwaltung unseren Teil dazu beitragen können", resümiert Bürgermeister Thomas Dinkelmann. "Ich möchte mich ausdrücklich bei allen beteiligten Akteuren bedanken".

Gemeinsam zum Erfolg: (v.l.) Florian Peters (SPD), Dr. Richard Bley (CDU), Bürgermeister Thomas Dinkelmann, Axel Meven (Abteilungsleiter Jugendförderung), Franz Heuel (Geschäftsführer jobcenter ME-aktiv) und Cornelia Hilden (Teamleiterin „MitArbeit“ – Teilhabe am Arbeitsmarkt).

Foto: Kreisstadt Mettmann

 

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