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Stadt braucht Wohnraum für benachteiligte Menschen

Flüchtlingsunterkunft Seibelstraße
In der Flüchtlingsunterkunft an der Seibelstraße leben auch anerkannte Flüchtlinge, weil sie in Mettmann keinen bezahlbaren Wohnraum finden. (Archivfoto: Kreisstadt Mettmann
Pressemeldung vom 10. Februar 2021
 

Bis November wird die Stadt einen Maßnahmenkatalog erarbeiten, mit dem das Wohnraumangebot für benachteiligte Menschen in der Stadt verbessert werden kann. Er soll helfen, die Situation in den städtischen Unterkünften zu entzerren und mehr barrierefreien Wohnraum für Senioren und Menschen mit Behinderung zu schaffen. Dies sagte Sozialdezernent Marko Sucic in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familien, Generationen und Vielfalt am Dienstagabend, 8. Februar, zu. Ziel werde es sein, möglichst alle Zusammenhänge und Problemlagen stadtscharf zu erkennen, zu beschreiben und möglichst Lösungsansätze zu finden, so Sucic.

Außerdem wurde im Ausschuss beschlossen, dass die Arbeit der Caritas für die Vermittlung von Geflüchteten aus den städtischen Unterkünften in Wohnungen mit 20.100 Euro unterstützt werden soll. Nach wie vor ist es für anerkannte Flüchtlinge in Mettmann schwer, eine bezahlbare Wohnungen zu finden. Deshalb müssen viele Menschen in den städtischen Sammelunterkünften wohnen bleiben.

Das Angebot ist zunächst auf ein Jahr befristet. Die Caritas soll bei dieser Aufgabe von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern, die über ihre persönlichen Kontakte helfen könnten, im privaten Bereich entsprechende Wohnungen zu finden, unterstützt werden.

 

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