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Politik fordert Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der alten Feuer- und Rettungswache

Feuerwehr Mettmann
Foto: Feuerwehr Mettmann
Pressemeldung vom 17. Juni 2021
 

Kann die alte Wache nicht doch baulich erweitert werden, so dass sie den Anforderungen des Brandschutzbedarfsplans an eine moderne und leistungsfähige Feuerwehr genügt? Für einen Aus- und Erweiterungsbau der Feuer- und Rettungswache an der Laubacher Straße soll die Stadtverwaltung nun eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben. Das ist mit großer Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss beschlossen worden. Dafür soll die Verwaltung zunächst Angebote von drei unabhängigen Fachbüros einholen.

In die Planungen für eine größere und moderne Wache soll das gesamte Areal an der Wache Laubacher Straße mit dem Rathausparkplatz, der Halle des Konrad-Heresbach-Gymnasiums sowie dem unbebauten Grundstück an der Ring- / Ecke Talstraße mit einbezogen werden.

Baudezernent Kurt Werne Geschorec hatte erklärt, dass die Wache, die Mettmann brauche, an der Laubacher Straße nicht errichtet werden könne. Dieser Ansicht sei auch das Büro, das die Machbarkeitsstudie für den Neubau einer Feuer- und Rettungswache am Standort Peckhauser Straße durchgeführt hatte. Planungsrechtlich sei eine größere Wache an der Laubacher Straße allein schon wegen des notwendigen Lärmschutzes für die dichte, angrenzende Wohnbebauung nicht zu realisieren, sagte Geschorec.

Dennoch hielt die Politik daran fest, dass ein Fachbüro feststellen soll, ob eine Erweiterung der alten Wache nicht doch möglich und vor allem kostengünstiger ist, als ein Neubau der Wache am Peckhaus.

Sollten die räumlichen Kapazitäten an der Laubacher Straße nicht ausreichen, müsse ein zweiter kleinerer Standort gefunden werden, wohin Teile der Wehr oder die Rettungswache ausgelagert werden könnten, forderte die Politik. Es müssten aber erst einmal alle Aspekte für eine Erweiterung der Feuer- und Rettungswache am jetzigen Standort geprüft werden.

Bürgermeisterin Sandra Pietschmann wies darauf hin, dass sich die Geschäftsleitung des Evangelischen Krankenhauses bei ihr gemeldet und darauf hingewiesen habe, dass die Klinik als Notfallkrankenhaus einen Landeplatz für einen Rettungshubschrauber in der Nähe brauche. Der Landeplatz für den Helikopter befindet sich auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache an der Laubacher Straße.

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