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Gewalt gegen Frauen nimmt im Kreis Mettmann zu

KO-Tropfen
Mit einem Schutz-Armband kann man Flüssigkeiten auf K.O.-Tropfen prüfen. Foto: Kreisstadt Mettmann
Pressemeldung vom 21. November 2019
 

Mit mehr als 750 gemeldeten Fällen häuslicher Gewalt im Jahr 2018 bei der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt und dem Frauen- und Kinderschutzhaus des SKFM Mettmann e.V. ist im Kreis Mettmann ein deutlicher Anstieg dieser strafrechtlich zu verfolgenden Delikte mit entsprechend hohem Beratungsbedarf zu verzeichnen.

Auch in diesem Jahr werden in Mettmann und den anderen neun Städten im Kreis in Zusammenarbeit von SKFM und den Gleichstellungsstellen mehr als 55.000 Brötchentüten über die örtlichen Bäckereien verteilt. Auf der Vorderseite steht der Aufruf „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Auf der Rückseite sind die wichtigsten Notruf- und Beratungsnummern bei Fällen von Gewalt gegen Frauen abgedruckt: Bundesweites Hilfetelefon, Polizei, SKFM-Frauenhaus für den Kreis Mettmann, SKFM-Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt, Polizeilicher Opferschutz, Gewaltopferambulanz der Uniklinik Düsseldorf. Auf dem Seitenfalz befindet sich zusätzlich ein QR-Code zu der Internetseite www.gewaltlos.de, bei der sich von Gewalt betroffene Frauen neben wichtigen Informationen auch anonym in einem Chatroom austauschen und beraten lassen können.

Der besondere Dank des SKFM und der Mettmanner Gleichstellungsbeauftragten Astrid Ferl gilt den Mettmanner Bäckereien sowie der Mettmanner Tafel, die an der Aktion teilnehmen:

Bäckerei Kamps, Neanderstraße und Schwarzbachstraße
Bäckerei Policks, Blumenstraße
Bäckerei Schüren, Jubiläumsplatz
Mettmanner Tafel.

Gemeinsam mit dem SKFM informiert die Gleichstellungsbeauftragte Astrid Ferl am Montag, 25. November, ab 11 Uhr vor dem Bürgerbüro im Rathaus, Neanderstraße 85, über Hilfsangebote für betroffene Frauen. In diesem Jahr wird besonders auf die Gefahr von sexuellen Übergriffen durch die Verabreichung von K. O.-Tropfen aufmerksam gemacht – und vor allem wird informiert, wie frau sich wirksam schützen kann!

Für Rückfragen sowie Beratung steht die Gleichstellungsbeauftragte Astrid Ferl unter der Rufnummer 02104 / 980-172 oder per Mail astrid.ferl@mettmann.de gerne zur Verfügung.

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