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Lückenloser Informationsfluss aus dem Rathaus

Bürgermeister Thomas Dinkelmann
Bürgermeister Thomas Dinkelmann (Foto: Kreisstadt Mettmann)
Pressemeldung vom 18. April 2020
 

Zum offenen Brief der Vorsitzenden des Familien- und Sozialausschusses der Kreisstadt Mettmann, Ute Stöcker, nimmt Bürgermeister Thomas Dinkelmann wie folgt Stellung:

Es gibt seitens der Stadtverwaltung kein Informationsdefizit zur Situation in der Flüchtlingsunterkunft an der Seibelstraße. Im Gegenteil: Unmittelbar nach Bekanntwerden der Covid-19-Infektion in der Unterkunft hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) sofortige Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus eingeleitet und daraufhin unverzüglich die Vorsitzenden der Ratsfraktionen informiert.

Die Zusammenarbeit mit den Fraktionsvorsitzenden aller Ratsfraktionen ist in dieser Gefährdungssituation sehr vertrauensvoll und kooperativ. Der Informationsfluss läuft über alle verfügbaren Kommunikationskanäle der Stadtverwaltung lückenlos. Seit März haben die Fraktionsvorsitzenden zudem in insgesamt drei Treffen mit der gesamten Verwaltungsleitung getagt. Auch in diesem Rahmen habe ich persönlich ausführlich zur Situation rund um Covid-19 sowie speziell zur Situation in der Flüchtlingsunterkunft Seibelstraße informiert.

Natürlich verlasse ich mich darauf, dass auch in Krisenzeiten der kurzfristige Informationsfluss innerhalb der Fraktionen gewährleistet ist. Sollte es in einer Fraktion Kommunikationsprobleme geben und Informationen nicht weitergegeben werden, dann wären diese Probleme auch dort zu lösen. Dies kann nicht Aufgabe einer Stadtverwaltung sein.

Persönliche Eitelkeiten dürfen gerade in der jetzigen Situation keine Rolle spielen. Wir sind eine starke Gemeinschaft und diese braucht die Solidarität unserer lokalen Politik. Selbstverständlich habe ich meinen ursprünglich in den Osterferien geplanten Urlaub verschoben, bin also in Mettmann und arbeite derzeit im Home Office.

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