Feuerwehr schaut sich Entwürfe für Fassengestaltung Wache Wilettstraße an
Von links nach rechts: Ben Schüring aus dem Beruflichen Gymnasium für Gestaltung, Dirk Fischer, Arne Vieweg und Sebastian Thews. (Foto: Berufskolleg Neandertal)

Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs gestalten Fassadenkonzepte für die Wache Willettstraße

Pressemeldung vom 16. April 2026
 

Am Berufskolleg Neandertal fand kürzlich eine eindrucksvolle Präsentation von Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums für Gestaltung statt. Die angehenden Designerinnen und Designer entwickelten im Rahmen eines Praxisprojekts Entwürfe für die Fassadengestaltung der Feuer- und Rettungswache Willettstraße.

Ihre Arbeiten stellten sie Amtsleiter Sebastian Thews und Arne Vieweg als Vertreter der hauptamtlichen Wehr sowie Dirk Fischer von der Freiwilligen Feuerwehr vor. Auch Sabine Cramer vom städtischen Gebäudemanagement verfolgte die Präsentation mit großem Interesse. Begleitet wurde das Projekt von Lehrerin Verena Roth, die die Schülerinnen und Schüler fachlich unterstützte.

Die Gestaltungskonzepte überzeugten durch eine gelungene Verbindung von Kreativität und Funktionalität. So griffen mehrere Entwürfe gestalterische Elemente der Feuerwehrfahrzeuge der Stadt auf und übersetzten diese in geometrische Formen wie Quadrate und stilisierte Skylines. Darüber hinaus wurden sowohl bestehende Piktogramme des Feuerwehrwesens integriert als auch neue, eigenständige Bildzeichen entwickelt.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Sichtschutz für die Arbeitsbereiche im Inneren der Wache sowie auf einer repräsentativen Außendarstellung. Aufgrund der exponierten Lage am Stadteingang gegenüber der Kreispolizeibehörde verfolgten die Entwürfe das Ziel, ein modernes, einladendes und zugleich professionelles Erscheinungsbild zu schaffen. Die Entwürfe werden nun im zuständigen Fachausschuss vorgestellt, der über das weitere Vorgehen entscheiden wird.

Die Vertreter der Feuerwehr zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt und Qualität der Arbeiten. Amtsleiter Thews sagte: „Solche Projekte stärken die Verbindung zwischen Bildungseinrichtung und Feuerwehr und fördern zugleich das kreative Potenzial junger Menschen.“ Auch Christiane Wegener, Koordinatorin des Beruflichen Gymnasiums für Gestaltung, unterstrich den Mehrwert des Projekts: „Praxisnahe Aufgabenstellungen ermöglichen es unseren Schülerinnen und Schülern, wertvolle Erfahrungen im Umgang mit realen Auftraggebern zu sammeln.“

Mit Spannung warten die Schülerinnen und Schüler nun auf die Beratungen im Fachausschuss und die Entscheidung über eine mögliche Umsetzung ihrer Entwürfe.