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Weihnachtssingen in der ev. Kirche 20. Dez. 2025
Pickepackevoll war es beim 2. Weihnachtssingen in der evangelischen Stadtkirche. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Rund 700 Gäste stimmten beim Weihnachtssingen mit ein

Pressemeldung vom 22. Dezember 2025
 

Eine schönere Einstimmung auf die Weihnachtstage hätte es kaum geben können. Am Samstag hatte die Stadt zusammen mit der Evangelischen und der Katholischen Kirchengemeinde Mettmann zum zweiten Mal zum „Weihnachtssingen mit Tanja und Matthias“ in die evangelische Stadtkirche an der Freiheitstraße eingeladen.

Rund 700 Personen strömten in die Kirche und stimmten mit Kantorin Tanja Heesen ein, die gemeinsam mit ihrem katholischen Kollegen Matthias Röttger das Programm mit beliebten Weihnachtsklassikern zusammengestellt hatte. Stimmlich wurde die Kantorin von Pfarrerin Stephanie Franz und von der Mettmanner Sängerin Sarah Bern unterstützt. Als Band hatten sich Achim Andreß (Saxophon), Wolfgang Wölke (Schlagzeug), Dominik Mauermann (Bass), alle Lehrer an der Städtischen Musikschule, und Kantor Röttger (Orgel) für das stimmungsvolle Event in der festlich geschmückten Kirche zusammengeschlossen. Unterstützt wurde Schlagzeuglehrer Wölke noch von einem Musikschüler.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Verleihung der Stadtrechte vor 600 Jahren war das Weihnachtssingen im vergangenen Jahr von der städtischen Kulturabteilung organisiert worden. Dafür wollte die Stadt 600 Sängerinnen und Sänger zusammentrommeln – was letztlich überhaupt kein Problem war. Nach dieser überkonfessionellen Premiere stand fest, als das letzte Lied gerade verklungen war, dass es eine Fortsetzung geben muss.

Darin waren sich denn auch am vergangenen Samstag alle Besucherinnen und Besucher einig. Bürgermeister André Bär, der unter anderem beim Wham!-Klassiker „Last Christmas“ gesanglich miteinstieg, hatte vor und auf der Bühne ebenfalls viel Spaß. „Mettmann kann nicht nur Gemeinschaft, Mettmann kann auch singen“, zeigte er sich begeistert. Und wer weiß, vielleicht heißt es künftig: „Alle Jahre wieder…“.

Nach dem Singen schenkte die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Holunderpunsch und Glühwein aus, sodass der Abend gemütlich ausklang. Danach zog es den ein oder anderen noch auf den Blotschenmarkt zu Grünkohl und Schneebällchen.