Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am 22. April die Projekte ausgewählt, die über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ gefördert werden. Während in den umliegenden Städten die Freude über positive Bescheide des Bundes groß ist, gibt es im Mettmanner Rathaus keinen Grund zu Freude. Denn die Stadt geht leer aus. Nicht nur für den Neubau eines Hallenbades, sondern auch für die Sanierung des Kunstrasens auf dem Sportplatz des Heinrich-Heine-Gymnasiums bekommt die Stadt keine Gelder aus dem Fördertopf.
Für den Neubau eines Hallenbades hatte die Stadt Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms beantragt. Alle vom Bund geforderten Voraussetzungen für eine Förderung eines Hallenbadersatzbaus wurden erfüllt.
„Es ist mehr als schade, dass wir nicht berücksichtigt wurden, zumal wir in unserem Antrag nachgewiesen haben, dass ein Ersatzbau wirtschaftlicher und günstiger ist als eine Sanierung des alten Bades“, so Bürgermeister André Bär. In der Mitteilung des Bundes zur Absage heißt es: „Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass Ihre als förderfähig bewertete Interessenbekundung keine Berücksichtigung gefunden hat.“
Die Stadt wird sich an einer weiteren Förderrunde zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ in diesem Jahr bewerben. Dafür muss bis zum 19. Juni eine Interessensbekundung auf den Projektaufruf 2026 – Schwimmbäder eingereicht werden. Bürgermeister Bär: „Ich hoffe, dass wir dann berücksichtigt werden.“

