Mit einer klaren Botschaft von Aufbruch, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein hat der neue Bürgermeister André Bär am Mittwochabend, 12. November, seine Antrittsrede in der Aula des Konrad-Heresbach-Gymnasiums gehalten. Dort wird der Stadtrat zukünftig seine Sitzungen abhalten, da 66 Ratsmitglieder zu viel für den Ratssaal im Rathaus sind.
Die Worte des frisch gewählten Verwaltungschefs standen im Zeichen von Dankbarkeit, Demut – und dem festen Willen, Mettmann gemeinsam voranzubringen.
Zu Beginn seiner Rede betonte Bürgermeister Bär: „Mit großer Dankbarkeit und Demut habe ich das Wahlergebnis zur Bürgermeisterwahl erfahren dürfen. Es ist Auftrag und Vertrauen zugleich. Ich trete das Amt mit Freude und Motivation an.“
Er dankte ausdrücklich den Beschäftigten der Stadtverwaltung, die ihn „aufgeschlossen und freundlich im Rathaus empfangen und aufgenommen haben“ und ihm bereits in den ersten Tagen „Hilfsbereitschaft und Unterstützung“ entgegenbrachten.
Kurswechsel mit Augenmaß
Bär stellte klar, dass die Bürgerinnen und Bürger den Wunsch nach Veränderung unterstrichen hätten: „Die Wählerinnen und Wähler haben mit deutlicher Mehrheit entschieden, dass sie kein ‘weiter so’ wünschen. Der Wählerwille hat sich für einen Kurswechsel ausgesprochen, hinter dem ich stehe.“
Dieser Kurswechsel solle von Finanzkompetenz, Ehrlichkeit und Nähe geprägt sein. Klassische Wahlversprechen werde es nicht geben – dafür ein festes Versprechen: „Ich werde ein Bürgermeister für alle Mettmannerinnen und Mettmanner sein. Ich werde ein Bürgermeister sein, der zuhört und der die Sorgen und Nöte der Menschen ernst nimmt.“
Gerade mit Blick auf die herausfordernde finanzielle Lage der Stadt betonte Bär die Notwendigkeit, gleichzeitig zu investieren, zu priorisieren und verantwortungsvoll zu handeln: „Stillstand ist keine Option. Gleichzeitig müssen wir unser Augenmerk auf die Belastungsgrenze der Bürgerinnen und Bürger richten und Maß halten.“ Wichtig sei ihm dabei auch die Generationengerechtigkeit, damit „auch die heutigen Kinder später über eigene Gestaltungsmöglichkeiten verfügen können.“
Ein gemeinsames Miteinander im Rat
Die Ratsmitglieder rief der Bürgermeister zu Zusammenarbeit und Respekt auf: „Uns wird es nur gemeinsam gelingen, Mettmann durch turbulente Zeiten zu manövrieren und erfolgreich in die Zukunft zu führen.“ Bär betonte die Bedeutung eines ehrlichen, fairen und respektvollen Umgangs – und dass gute Ideen unabhängig von ihrer politischen Herkunft zählen: „Gute Ideen zu verwerfen, weil sie von vermeintlich Falschen kommen, können wir uns im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten.“
Mut, Ausdauer und Zuversicht
Zum Abschluss blickte er zuversichtlich nach vorn und lud alle Beteiligten ein, ihren Beitrag für ein starkes Mettmann zu leisten: „Ich lade Sie alle ein, die besten und nachhaltigsten Ideen für die Zukunft unserer Stadt zu finden. Geduld ist die Tugend desjenigen, der das Ziel nicht aus den Augen verliert.“ Bürgermeister Bär freut sich auf die Zusammenarbeit – im Rat, in der Verwaltung und vor allem mit den Menschen in Mettmann.


