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Bürgermeister André Bär (l.) und Einsatzleiter Benjamin Nowak (r.), Abteilung Sicherheit und Ordnung, waren zum Schulstart vor Ort. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Mehr Sicherheit auf dem Schulweg: Schwerpunktkontrollen an der Gruitener Straße

Pressemeldung vom 13. April 2026
 

Zum Schulstart nach den Osterferien hat das städtische Ordnungsamt erneut eine Schwerpunktkontrolle des ruhenden Verkehrs im Bereich der GGS am Neandertal an der Gruitener Straße durchgeführt.

Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit – insbesondere für Schülerinnen und Schüler – zu erhöhen und die Einhaltung der geltenden Park- und Haltevorschriften sicherzustellen.

Die verstärkte Präsenz der Mitarbeitenden vor Ort blieb nicht unbemerkt: Sowohl Eltern als auch Anwohnerinnen und Anwohner nahmen die Kontrolle positiv wahr und meldeten dies entsprechend zurück. Ein gutes Zeichen, denn Schulwegsicherung funktioniert am besten gemeinsam.

Bürgermeister André Bär verschaffte sich persönlich ein Bild der Situation. Sein Fazit: Die Kontrollen wirken. „Gerade im Umfeld von Schulen brauchen wir klare Regeln und eine konsequente Durchsetzung, um den Schutz unserer Kinder gewährleisten zu können“, erläutert Bürgermeister Bär.

Die Schulleitung begrüßte den Einsatz ausdrücklich und bedankte sich für die sichtbare Präsenz. Vergleichbare Kontrollen durch das Ordnungsamt sind auch an anderen Schulen vorgesehen. Klar ist: Ein sicherer Schulweg ist keine einmalige Schwerpunkt-Aktion, sondern eine Langstrecken-Aufgabe für alle Beteiligten.

Dementsprechend bittet die Stadt alle Bürgerinnen und Bürger insbesondere im Bereich von Schulen und Kitas um besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

Der Kreis Mettmann hatte in der Vergangenheit insbesondere Elterntaxis in den Fokus der Kritik gerückt und unter dem Motto „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“ für eine selbstbewusstere Teilnahme von Kindern am Straßenverkehr sowie eine Entspannung der Verkehrssituation vor Schulen geworben. Ein entsprechendes Banner zierte auch die Eingangstore Mettmanner Schulen. Schließlich würden Eltern häufig unter Zeitdruck in zweiter Reihe parken und dadurch Straßenübergänge oder die Haltestelle für den Schulbus blockieren.

Um zu verhindern, dass Kinder von ihren Eltern bis vors Schultor gefahren werden, hat die Stadt für jede Schule mindestens eine Eltern-Haltestelle eingerichtet. Dort können die Kinder bequem und sicher aussteigen und von dort aus die letzten 200, 300 Meter zu Fuß zur Schule gehen.

Tor der Katholischen Grundschule

Am Eingangstor der Katholischen Grundschule hängt ein großes Banner: „Wir wollen gehen! Zu Fuß statt Elterntaxi“. (Foto: Kreisstadt Mettmann)