Goethestraße Ecke Egerländer Straße
Die Straßenschilder, die neu aufgestellt wurden, sind noch verdeckt. Nach den Ferien wird die gesamte Egerländer Straße (l.) als Einbahnstraße ausgewiesen. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Neue Verkehrsregelungen in der Egerländer- und Goethestraße nach den Ferien

Pressemeldung vom 13. Juli 2026
 

Die Stadtverwaltung reagiert auf das anhaltend hohe Verkehrsaufkommen durch Elterntaxis und setzt neue verkehrsregelnde Maßnahmen im Bereich der Egerländer Straße und Goethestraße um.

Künftig wird der Zweirichtungsverkehr im unteren Abschnitt der Egerländer Straße zwischen der Königsberger Straße und der Goethestraße aufgehoben. Stattdessen wird die gesamte Egerländer Straße als Einbahnstraße ausgewiesen.

„Die Straße ist insbesondere in den Morgen- und Nachmittagsstunden mit hohem Ziel- und Quellverkehr für einen Zweirichtungsverkehr nicht verkehrssicher“, erklärt Marcel Alpkaya, Leiter der Abteilung Verkehrsinfrastruktur. Im Einmündungsbereich zur Goethestraße wurden wiederholt Verstöße gegen die Rechts-vor-Links-Regelung sowie gefährliche Ausweichmanöver über angrenzende Gehwege festgestellt.

Zusätzlich wird in der Goethestraße im Bereich der Schulen werktags von 7 bis 16 Uhr ein eingeschränktes Halteverbot eingerichtet. Hintergrund ist die zunehmende Gefährdung von Schülerinnen und Schülern durch unkontrolliertes Parken und Befahren der Sackgasse. Kinder sind gezwungen, zwischen parkenden Fahrzeugen bei eingeschränkter Sicht die Straße zu überqueren.

Darüber hinaus kommt es durch Fahrzeuge, die am Fahrbahnrand abgestellt werden, regelmäßig zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Fahrzeuge weichen teilweise auf Gehwege aus und gefährden dadurch Fußgänger. Engstellen führen zudem zu Rückstaus, die bis in die Egerländer Straße reichen. Aus diesem Grund wurde ergänzend zum eingeschränkten Halteverbot in bestimmten Bereichen auch ein absolutes Halteverbot angeordnet.

Den Maßnahmen gingen mehrere Begehungen mit der Schulleitung, der Elternpflegschaft sowie der Polizei voraus. Trotz wiederholter Appelle der Schulen und umfangreicher Informationen an die Eltern konnte keine nachhaltige Verbesserung der Situation erreicht werden. Auch die Einrichtung einer Elternhaltestelle zeigte nicht den gewünschten Effekt.

Mit den nun umgesetzten Maßnahmen, die nach den Sommerferien in Karft treten werden, soll die Verkehrssicherheit erhöht und insbesondere die täglichen Gefahren für Schülerinnen und Schüler reduziert werden.