Unter dem bundesweiten Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ laden das Kreisarchiv und das Stadtarchiv Mettmann am Freitag, 6. März, von 13 bis 16 Uhr gemeinsam zum Tag der Archive ins Kreisarchiv an der Goethestraße 23 ein.
Archive sind mehr als Aktenregale: sie sind das Gedächtnis unserer Stadt und unseres Kreises. Sie bewahren, was uns geprägt hat, und helfen, Wandel zu verstehen. Gerade in Zeiten großer Veränderungen ist dieser Blick zurück ein wichtiger Beitrag für Orientierung und Zusammenhalt.
Im Rahmen von Führungen erhalten Interessierte seltene Einblicke in die Arbeit des Kreisarchivs: Wie werden historische Unterlagen gesichert? Wie funktioniert Bestandserhaltung? Und wie werden Dokumente für kommende Generationen digital zugänglich gemacht?
Das Stadtarchiv Mettmann präsentiert zudem im Kreisarchiv die Ausstellung „Heimatfront Mettmann – Alltag zwischen Luftangriffen, Propaganda und Ideologisierung“. Sie zeigt eindrücklich, wie stark der Zweite Weltkrieg das Leben der Menschen in unserer Stadt beeinflusst hat. Eine weitere Ausstellung beleuchtet die Entwicklung des Kreises, etwa durch neue Wohngebiete wie Hochdahl und kommunale Gebietsveränderungen.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann in einer Lesewerkstatt historische Handschriften entziffern und Geschichte unmittelbar erleben.
Der Tag der Archive findet bundesweit alle zwei Jahre statt. Mit dem gemeinsamen Programm machen Kreis und Stadt Mettmann deutlich: Unsere Geschichte ist lebendig – und sie verbindet.

