Nisthilfen bauen, Wasser sparen oder defekte Elektrogeräte reparieren, statt sie wegzuschmeißen – die Möglichkeiten, sich aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen, sind vielfältig. Der Westenergie Klimaschutzpreis fördert bereits seit 30 Jahren bürgerschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit. Der Infrastrukturanbieter und Energiedienstleister prämiert jährlich herausragende Projekte gemeinsam mit seinen Partnerkommunen.
Der erste Platz in Mettmann geht in diesem Jahr an die „Stadtwaldkids“ und wird mit einem Preisgeld in Höhe von 1.250 Euro gefördert. Die Stadtwaldkids sind ein naturpädagogisches Angebot der städtischen Jugendförderung Mettmann, unterstützt von der Bürger- und Heimatvereinigung „Aule Mettmanner“. Sie befassen sich mit Themen rund um die Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Stadtwaldkids treffen sich immer dienstags von 15.30 bis 17.30 Uhr auf der Freizeitanlage im Stadtwald, erkunden die Natur und bieten jahreszeitliche Kreativangebote an. So wurden mit Kindern aus alten T-Shirts Taschen genäht, wobei sie auch den Umgang mit einer Nähmaschine erfahren haben. Es wurden im Laufe des Jahres auch Nistkästen gebaut, Kürbisse geschnitzt oder Eier mit Naturfarben bemalt. Außerdem wird regelmäßig gekocht, gebacken und gespielt.
Das Projekt „Kinderspielwiese“ konnte ebenfalls überzeugen, und wurde mit dem zweiten Platz und 750 Euro bedacht. Es geht um ein innovatives und interaktives Bildungsformat, das speziell für Kinder entwickelt wurde, um Umwelt- und Klimaschutzthemen altersgerecht, praxisnah und spannend zu vermitteln. Im Mittelpunkt stehen Kinder aus Wülfrath, Mettmann und Erkrath, die aktiv an den Dreharbeiten teilnehmen und so das Format mitgestalten. Durch das gemeinsame Erkunden der Natur, Interviews mit Expertinnen und Experten sowie spielerische Aktionen erfahren die Kinder den Wert von nachhaltigem Handeln und Umweltschutz. Das Projekt legt großen Wert auf Prävention und frühe Aktivierung. Kinder werden ermutigt, ihr neu gewonnenes Wissen in ihren Familien und sozialen Netzwerken weiterzutragen und als Vorbilder für ein klimafreundliches Leben zu wirken. So entsteht ein Multiplikatoreffekt, der weit über die einzelnen Folgen hinaus Wirkung zeigt.
„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll. Wir brauchen solche Vorbilder, an denen wir uns orientieren können. Ich danke allen, die sich in unserer Stadt für den Schutz des Klimas und der Umwelt einsetzen“, sagte Bürgermeisterin Sandra Pietschmann bei der Presiverleihung im Rathaus.
Der Westenergie Klimaschutzpreis bietet eine Plattform für all jene, die ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben. Für das Unternehmen sind kreative Ansätze heute wichtiger denn je. „Die globale Klimakrise braucht auch lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürgerinnen und Bürger, die hier bahnbrechende Ideen vorantreiben“, sagte Frithjof Gerstner, Kommunalmanager bei Westenergie.
Seit 30 Jahren machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Auszeichnung regt zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten über 9.000 Projekte die Auszeichnung. Über die Preisträger entscheidet eine Jury aus Vertretenden der Kommune und Westenergie.

