Mehr als einen Monat lang konnten Mettmanns Bürgerinnen und Bürger darüber abstimmen, wem ihrer Ansicht nach der Heimatpreis 2026 gebührt. Klare Gewinnerin des Votums ist die Tafel Mettmann. 44,6 Prozent der Stimmen – 212 in Summe – fielen auf den Verein, der in Mettmann seit 2005 gespendete Nahrungsmittel an Menschen mit geringem Einkommen verteilt.
Zudem trägt die Tafel zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung bei, indem überschüssige Waren gesammelt und weitergegeben werden. Nicht zuletzt dadurch setzt sich der Verein, der sich in Trägerschaft der Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann befindet, kontinuierlich für das Gemeinwohl ein und leistet damit einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander in Mettmann.
In den zuvor eingereichten Vorschlägen von Mettmannerinnen und Mettmannern wird die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen als „unverzichtbar“ hervorgehoben und als „tolle Unterstützung für Menschen“ gelobt.
Auf Rang zwei landete die Freizeitwerkstatt, gefolgt vom Verein Goldberger Mühle. Außerdem standen noch das Team 24/12, der Naturschutzverein Neandertal und der Marketing-Arbeitskreis Neanderthal-Stadt zur Wahl.
Das Ergebnis muss der Rat in seiner Sitzung am 13. Oktober noch bestätigen. Dieses Verfahren schreibt das Land NRW vor, das 5000 Euro als Preisgeld für die Vergabe des Heimatpreises zur Verfügung stellt.
Im Frühjahr hatten Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen, wer nominiert werden soll. Aus den eingereichten und durch die Verwaltung geprüften Vorschläge wählte der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Kultur im Juni schließlich sechs Organisationen aus, über die abgestimmt werden konnte.
Voraussetzung für eine Nominierung ist, dass die Organisationen das Leben in der Stadt durch Kultur- und Freizeitangebote, Heimatpflege, Denkmalpflege oder soziales respektive interkulturelles Engagement bereichern oder die Geschichte der Stadt konservieren.

