Nach einer langen und kontrovers geführten Diskussion hat der Rat am Dienstagabend (13. Oktober) in geheimer Abstimmung für die Änderung des 50. Flächennutzungsplans gestimmt. 32 Ratsmitglieder votierten dafür, 30 dagegen. Bereits im Fach- und im Haupt- und Finanzausschuss hatte eine politische Mehrheit sich für die Änderung ausgesprochen.
Somit hat die politische Mehrheit die Weichen für eine Bebauung im Bereich Kirchendelle gestellt. Auf einem Teil der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche können somit Mehrfamilienhäuser mit 24 Wohnungen und ein Nahversorger angesiedelt werden. Dafür wurde dann auch der Bebauungsplan 159 (Auf dem Pfennig, Am Heimsang) mit knapper Mehrheit verabschiedet.
Damit wurde unter dem fast dreijährigen Planverfahren mit einem 1700-seitigen Paket aus Gutachten und Stellungnahmen ein vorläufiger Schlussstrich gezogen. Wann und ob dort überhaupt einmal gebaut wird, stehe mit der 50. Änderung des Flächennutzungsplans überhaupt noch nicht fest, erklärte Technischer Dezernent Tobias Janseps.
Mit der Änderung würden lediglich die Voraussetzungen geschaffen, dass dort Wohnraum auf einem begrenzten Raum entstehen und ein Nahversorger angesiedelt werden kann.

