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Abschied von Axel Meven
In "seinem" Mehrgenerationenhaus hat Axel Meven seinen Ausstand gegeben. Viele Kolleginnen und Kollegen sowie Weggefährten verabschiedeten ihn den Ruhestand. (Fotos: Kreisstadt Mettmann)

Abschied nach 37 Jahren bei der Stadt

Pressemeldung vom 1. Oktober 2026
 

Nach 37 Jahren bei der Stadtverwaltung Mettmann ist Axel Meven in den Ruhestand verabschiedet worden. Der langjährige Leiter der Abteilung Jugendförderung und stellvertretende Jugendamtsleiter feierte am Mittwochnachmittag im Mehrgenerationenhaus (MGH) seinen Ausstand. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie langjährige Weggefährten nutzten die Gelegenheit, sich persönlich von einem der dienstältesten Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu verabschieden.

Mit dem 1. Oktober beginnt für den Sozialarbeiter ein neuer Lebensabschnitt. Darauf hatte sich Meven nach mehr als 40 Berufsjahren schon gefreut. Endlich bleibe mehr Zeit für die Dinge, die während des Berufslebens häufig zu kurz gekommen seien.

„Ich kann es nicht anders sagen, aber ich habe hier eine erfüllte Zeit verbracht“, sagte Meven zum Abschied. Bereits mit 16 Jahren habe für ihn festgestanden, dass er Sozialarbeiter werden wollte. Dass er den größten Teil seines Berufslebens in Mettmann verbringen würde, ahnte  er damals noch nicht. „Eigentlich waren fünf Jahre geplant“. Doch dann lernte er seine Frau kennen – und die Lebensplanung nahm eine andere Richtung. Meven: „Dann spielte das Leben neue Karten aus.“

Sozialdezernent Marko Sucic würdigte bei der Verabschiedung das große Engagement Mevens. „Du hast eine gewaltige Aufgabe sehr gut gemeistert und dabei so manchen Stein, der Dir und Deinem Team in den Weg gelegt wurde, souverän und mit Entschlossenheit aus dem Weg geräumt. Du hast die Abteilung Jugendförderung und ganz besonders das Mehrgenerationenhaus mit unglaublich viel Herzblut und Engagement geleitet.“

Sozialdezernent Marko Sucic (2. v. l.) würdigte die Verdienste Axel Mevens in seiner Rede und Jugendamtsleiter Stephan Paas überreichte ihm Blumen zum Abschied.

Ein besonderer Meilenstein in Mevens beruflicher Laufbahn und zugleich für die Stadt Mettmann war die Aufnahme des damaligen Jugendhauses in das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhäuser“. Meven hatte den entsprechenden Antrag gestellt. Das Mettmanner Jugendhaus wurde unter zahlreichen Bewerbungen aus ganz Deutschland als beispielhaftes Mehrgenerationenhaus ausgewählt. Im Dezember 2006 wurde die Einrichtung von Ursula von der Leyen, der damaligen Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, feierlich eröffnet. Bis heute ist das MGH ein Haus für alle Generationen.

Symbolische Schlüsselübergabe: Axel Meven gibt den Schlüssel des MGH an seinen Nachfolger Ralf Menrad weiter.

„Du hattest immer ein Auge darauf, dass Fördermittel und die damit verbundenen Möglichkeiten genutzt wurden, die möglichst vielen Kindern und Jugendlichen zugutekamen“, betonte Dezernent Sucic weiter.

Nach mehr als vier Jahrzehnten im Berufsleben zog Meven eine positive Bilanz. „Ich habe viel erreicht und kann damit wirklich zufrieden sein. Und … mistig ist es auch woanders“, meinte er mit einem Augenzwinkern.

Ein gutes Miteinander sei für ihn stets die Grundlage erfolgreicher Arbeit gewesen. Wenn Kolleginnen und Kollegen zusammenhielten und sich gegenseitig unterstützten, könne vieles gelingen. Daraus entstehe auch eine Zufriedenheit mit dem, was man gemeinsam erreicht habe.

„Ich habe immer versucht, das Beste herauszuholen“, sagte Meven. Dafür brauchte es jedoch viele Menschen – und diese habe er während seines Berufslebens bei der Stadt Mettmann gefunden. „Dafür möchte ich mich bedanken: für eine gute Zeit, für die Unterstützung und für die Bereitschaft, auch einmal andere Wege einzuschlagen.“