FFlüchtlinge vor einer Weltkarte (Grafik)
Symbolbild: kalhh / pixabay

Stadt muss Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule als Notunterkunft vorbereiten

Pressemeldung vom 25. September 2023
 

Die Bezirksregierung hat heute (25. September) Bürgermeisterin Sandra Pietschmann bestätigt, dass die Städte und Gemeinden in NRW in den nächsten Wochen mit den erhöhten Zuweisungen von Flüchtlingen rechnen müssen. Die städtischen Unterkünfte sind so gut wie vollbelegt, sodass die Verwaltung handeln muss, um weitere Flüchtlinge unterbringen zu können. Aufgrund der angespannten Situation sucht die Verwaltung schon seit längerem nach Möglichkeiten der Unterbringung.

Aufgrund des erhöhten Drucks der steigenden Zuweisungen hat die Stadt keine andere Wahl, als erneut eine Turnhalle als Unterkunft vorzubereiten. Nachdem in der Sporthalle des KHG mehr als ein Jahr lang ukrainische Geflüchtete lebten und die Halle in dieser Zeit für den Schul- und Vereinssport nicht genutzt werden konnte, soll jetzt eine der zwei Turnhallen der Astrid-Lindgren-Schule nach den Herbstferien als Notunterkunft vorgehalten werden. An der Schule kann dann zumindest in einer Halle der Sportunterricht weiterhin stattfinden.

„Die Bezirksregierung hat erklärt, dass inzwischen täglich 500 und mehr geflüchtete Menschen nach NRW kommen. Wir haben leider keine andere Wahl, als erneut eine Turnhalle als Unterkunft vorzuhalten. Es gibt keine andere Möglichkeit“, sagt Sozialdezernent Marko Sucic und bittet Eltern und Vereine um Verständnis. Die KHG-Gymnastikhalle wird darüber hinaus ebenfalls als Notunterkunft bereitgehalten.