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Baubetriebshof meldet die ersten Wintereinsätze

Wegen Glatteisgefahr waren viele Mitarbeiter des Baubetriebshofs schon früh im Einsatz. Foto: Kreisstadt Mettmann.
Pressemeldung vom 5. Dezember 2019
 

Die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs, die für den Winterdienst eingeteilt sind, mussten in den vergangenen Tagen früh aufstehen. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine amtliche Warnung vor Glätte für den Kreis Mettmann herausgegeben. „Die Warnstufe 1, die vom Wetterdienst festgesetzt wurde, beinhaltet hauptsächlich Reifglätte, die Straßen, Gehwege und Brücken richtig seifig werden lassen kann“, sagt Angelika Dünnwald, die Leiterin des Mettmanner Baubetriebshofs.

Die Einsatzleiter hatten sich an den letzten zwei Tagen ab drei Uhr morgens selbst einen Überblick von der Situation auf Straßen und Wegen verschafft. Am Mittwoch- und Donnerstagmorgen wurden die ersten flächendeckenden Einsätze laut Winterdienst-Plan gefahren. „Um 4 Uhr wurden die Fahrer der Streufahrzeuge vom Einsatzleiter informiert, um 5 Uhr die Handstreukolonnen“, berichtet Andreas Unterweg, der auf dem Baubetriebshof für den Winterdienst verantwortlich ist. Insgesamt waren an beiden Tagen jeweils 34 Mitarbeiter frühmorgens im Wintereinsatz. Die meisten Bürgerinnen und Bürger haben davon nichts mitbekommen. Denn die Streukolonnen hatten Straßen, Wege und Plätze längst gestreut, als sich die Berufstätigen auf den Weg zur Arbeit machten.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Bürger über Streueinsätze beschweren, weil angeblich zu viel Salz gestreut wird. „Hier sollte man wissen, dass die Feuchtsalzmengen, die auf einen Quadratmeter wie bei den Wetterlagen in den vergangenen Tagen ausgebracht werden, zehn Gramm pro Quadratmeter nicht übersteigen. Das entspricht etwa einem Esslöffel pro Quadratmeter. Bei der Dosierung herrscht die Vorgabe: so wenig wie möglich, so viel wie nötig“, sagt Angelika Dünnwald. Alle Einsatzleiter werden regelmäßig geschult, zuletzt durch die Verkehrsakademie Dortmund. Das Unfallrisiko durch Glätte werde durch die Streueinsätze signifikant gesenkt.

Für die bevorstehenden Wintermonate hat der Baubetriebshof rund 600 Tonnen Salz eingelagert.

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