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Stadt kontrolliert täglich Standorte der Depot-Container

Altpapier-Container am Düsselring. Foto: Kreisstadt Mettmann
Pressemeldung vom 28. Februar 2020
 

Für die Leerung der Altpapier-Container sucht die Stadt ein neues Entsorgungsunternehmen. Zurzeit erfolgt eine europaweite Ausschreibung. Ab Mai, so Mettmanns Abfallberater Wolfgang Orts, soll ein neues Unternehmen die Container bis zu fünf Mal die Woche leeren. Bisher erfolgte die Leerung wöchentlich höchstens zweimal.

Inzwischen, so berichtete Orts im Ausschuss für Bauen, wirtschaftliche Betriebe und Feuerwehrangelegenheiten, kontrollieren die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshof jeden Tag die Standorte der Depot-Container, um Müll und Abfall, der dort immer wieder neben die Container geschmissen wird, zu beseitigen.

Die täglichen Kontrollen durch Mitarbeiter des Baubetriebshofs sowie eine häufigere Abfuhr des Altpapiers sollen dafür sorgen, dass die Container-Standorte sauberer werden und nicht mehr als wilde Müllkippen missbraucht werden. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass nicht nur große und sperrige Kartons, sondern auch Sperr- und Hausmüll dort illegal entsorgt wurden.

An den Container-Standorten werden laut Abfallberater Orts vor allem Verpackungen und Kartonagen in die Behälter gestopft. Häufig allerdings so, dass sie die Einwurföffnungen verstopfen, weil die Kartons nicht zerkleinert wurden. Die Folge: Obwohl die Container gar nicht voll sind, werden Kartons und Altpapier dann einfach neben die Container gestellt. Dabei können die Verpackungen aus Papier und Pappe unzerkleinert und ganz gleich in welcher Größe kostenlos auf dem Recyclinghof an der Hammerstraße abgegeben werden.

Insgesamt fallen pro Jahr in Mettmann mehr als 3.000 Tonnen Altpapier an. Davon werden zehn Prozent auf dem Recyclinghof entsorgt. 15 Prozent der Mettmanner Haushalte haben keine Blaue Tonnen, sie sind auf die Altpapier-Container angewiesen, die an 23 Standplätzen im gesamten Stadtgebiet aufgestellt sind. Immerhin 650 Tonnen Altpapier landen jährlich in den Depot-Containern, also rund ein Fünftel des Gesamtaufkommens.

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