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Mehr Sicherheit auf den Straßen rund ums Rathaus

Diskussionsrunde zur Verkehrsberuhigung am Rathaus
Ortstermin im August 2020: Anwohner Ernesto Fernandez Saenz (r.) zeigt Politikern und Verwaltungsmitarbeitern, wo seiner Meinung nach mehr für die Sicherheit von Fußgängern rund ums Rathaus getan werden sollte. (Archivfoto: Kreisstadt Mettmann)
Pressemeldung vom 18. Februar 2021
 

Mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer rund ums Rathaus – der Forderung von Anwohnern, die auf Gefahrenstellen gerade auch für Schülerinnen und Schüler hingewiesen hatten, ist die Verwaltung in einem ersten Schritt bereits nachgekommen. Weitere Schritte werden folgen.

Im Bereich der Neanderstraße / Laubacher Straße wurde am linken Fahrbahnrand ein zusätzliches Verkehrszeichen „Einbahnstraße“ aufgestellt, damit Autofahrer die Einbahnstraße besser erkennen können. Dies war ein Wunsch von Anwohnern bei einer Begehung der Straßen im vergangenen Jahr.

Weiterhin wurde die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße „Am Rathaus“ mit einer entsprechenden Beschilderung auf 30 km/h begrenzt. Darüber hinaus wurde im Einmündungsbereich der Straße „Am Rathaus / Laubacher Straße das Verkehrszeichen „Radfahrer kreuzen“ aufgestellt, um Autofahrer darauf aufmerksam zu machen, dass Radler die Einbahnstraße auch in Gegenrichtung befahren dürfen.

Im September des vergangenen Jahres hatte die Verwaltung mit Anwohnern, der Schülervertretung und der Leitung des Konrad-Heresbach-Gymnasiums, dem Vorsitzenden der Mettmanner Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) und einem Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) eine Begehung rund ums Rathaus durchgeführt und Vorschläge erarbeitet, die für mehr Sicherheit sorgen sollen.

Im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, der am Mittwoch, 24. Februar im Rathaus (Hintereingang am Parkplatz, Rathaussaal, 2. Stock, Altbau) tagt, wird die Verwaltung diese Maßnahmen vorstellen. Geplant ist, zwischen der Neanderstraße (ab Haus-Nummer 99) und der Kreuzung Ringstraße eine Tempo-30 Zone einzurichten.

Um das hohe Verkehrsaufkommen vor dem Konrad-Heresbach-Gymnasium vor und nach der Schule und das dadurch erhöhte Unfallrisiko zu mindern, soll in der Haltebucht vor dem Haupteingang des Rathauses eine Hol- und Bringzone für Elterntaxis, montags bis freitags von 7 bis 9 Uhr und von 13 bis 15 Uhr, eingerichtet werden. Gleichzeitig soll das absolute Halteverbot vor der Schule ausgeweitet werden, um zu verhindern, dass dort weiter Elterntaxis vorfahren. Mitarbeiter des Rechts- und Ordnungsamtes werden zu Beginn dieser Maßnahme vor der Schule verstärkt kontrollieren. Außerdem wurde die Schulleitung gebeten, Eltern gezielt anzusprechen, ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen.

Eine größere Baumaßnahme ist im Bereich Neanderstraße / Einmündungsbereich „Große Furth“ geplant. Im Kurvenbereich der Straße überfahren die Linienbusse teilweise den Bürgersteig, weil die Fahrbahn an dieser Stelle für die großen Fahrzeuge viel zu eng ist. Mit der Neugestaltung dieses Straßenabschnitts soll diese Unfallgefahr beseitigt werden.

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