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Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Metzkausens Bürgervereins-Vorsitzender Gregor Neumann und Projektleiterin Serpil Durmaz haben auf einer Pressekonfernz im Stadtgeschichtshaus für den Glasfaserausbau in Metzkausen und Obschwarzbach geworben. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Endspurt für den Glasfaseraubau in Metzkausen und Obschwarzbach

Pressemeldung vom 18. November 2021
 

„Wenn jetzt alle warten, warten wir noch ewig.“ Klare Worte von Gregor Neumann. Der Vorsitzende des Bürgervereins Metzkausen ist in Sorge, dass Metzkausen die Chance verpasst, ans Glasfasernetz angeschlossen zu werden. Die Stadt und die Politik hatten sich dafür eingesetzt, dass neben der Innenstadt weitere Ortsteile der Stadt schnelles Internet bekommen. Mit der Deutsche Glasfaser wurde ein Unternehmen gewonnen, das Metzkausen und Obschwarzbach an die Glasfaser anzuschließen möchte. „Es ist jetzt die Chance für Metzkausen und Obschwarzbach, ein leistungsstarkes, zukunftsfähiges Netz zu bekommen“, freute sich damals Sandra Pietschmann.

Für den kostenlosen Glasfaseranschluss müssen Hauseigentümer bis zum 13. Deezmber einen Zweijahresvertrag bei der Deutsche Glasfaser unterscheiben. Um die Kündigung mit dem alten Anbieter kümmert sich das Unternehmen, doppelte Kosten fallen nicht an.

Seit einigen Wochen wirbt die Deutsche Glasfaser in beiden Stadtteilen für den Glasfaseranschluss. Während in Obschwarzbach die nötige Anzahl an Verträgen nach drei Wochen erreicht war, hinkt Metzkausen hinterher. „Wir brauchen über beide Ortsteile mindestens 33 Prozent aller Haushalte. Ansonsten rechnet sich der Ausbau für uns nicht“, sagt Serpil Durmaz, Projektleiterin der Deutsche Glasfaser. Wird die Quote bis zum 13. Dezember nicht erreicht, werden weder Metzkausen noch Obschwarzbach ans Glasfasernetz angeschlossen.

Derzeit liegt die Quote bei 19 Prozent. Deshalb wird der Bürgerverein noch einmal ordentlich die Werbetrommel unter seinen 1250 Mitgliedern rühren. Rund 460 Verträge braucht die Deutsche Glasfaser noch, um das 5 Millionen teure Projekt in Metzkausen und Obschwarzbach umsetzen zu können. Projektleiterin Durmaz ist zuversichtlich: „Das werden wir schaffen.“ Ihr Unternehmen will nun bis zum 13. Dezember bei der Akquise Vollgas geben.

Sorgen, dass für den kostenlosen Glasfaseranschluss Vorgärten aufgewühlt werden müssen, seien unbegründet, sagte die Projektleiterin. Von der Straße aus werde die Glasfaser unterirdisch verlegt. Dafür müssen nur auf dem Gehweg und unmittelbar an der Hauswand 30×30 Zentimeter große Löcher ausgehoben werden. Auch die Befürchtung, dass ganz Metzkausen während der Ausbauzeit in eine Großbaustelle verwandelt werde, sei unbegründet. In 90 Prozent der Fälle könne die Glasfaser schnell und unproblematisch unter Gehwegen verlegt werden.

„Der Glasfaseranschluss bedeutet nicht nur eine Wertsteigerung einer Immobilie, sondern bietet auch eine maximale Zukunftssicherheit für unseren Alltag, der immer digitaler wird“, so Bürgermeisterin Pietschmann. Zusammen mit den Bürgervereinen appelliert sie an die Metzkausener Bürgerinnen und Bürger: „Unterstützen Sie Ihre Heimat dabei, den Schritt ins digitale Zeitalter zu gehen.“ Ansonsten, so Bürgervereins-Vorsitzender Neumann, müssten die Bürger in Metzkausen und Obschwarzbach vermutlich sehr, sehr lange warten, bis sie irgendwann einmal ans Glasfasernetz angeschlossen würden. Neumann: „Wir müssen das jetzt schaffen.“

Fragen zum Glasfaseranschluss in Metzkausen und Obschwarzbach beantwortet die Projektleiterin der Deutsche Glasfaser, Serpil Durmaz, in der wöchentlich stattfindenden Online-Sprechstunde montags von 18 bis 19 Uhr.

Individuelle Vor-Ort-Beratungstermine können zudem bei der Deutsche Glasfaser gebucht werden. Außerdem beantworten die Vertriebsmitarbeiter des Service-Points der Deutsche Glasfaser die Fragen der Bürgerinnen und Bürger und beraten montags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr bei Rewe, Steinesweg 2–4 in Metzkausen sowie freitags von 16 bis 19 Uhr in der Sudetenstraße 1 in Obschwarzbach.

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