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Archivfoto: Kreisstadt Mettmann

Bauausschuss: Politik soll Mittel für Hallenbadsanierung freigeben

Pressemeldung vom 18. November 2019
 

In der Sitzung des Ausschusses für Bauen, wirtschaftliche Betriebe und Feuerwehrangelegenheiten am Mittwoch, 20. November, ab 17 Uhr im Rathaus (1. Stockwerk, Altbau), Neanderstraße 85, soll die Politik für den ersten Bauabschnitt zur Sanierung des Hallenbades 1,6 Millionen Euro freigeben. Die Gesamtkosten für die Badsanierung belaufen sich auf rund 4,3 Millionen Euro. Die energetische Sanierung wird vom Bund nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz mit 722.103 Euro gefördert. Für eine Dachsanierung und die Erneuerung der Lüftungsanlage für die Bereiche Sauna, Umkleide und Eltern-Kind-Bereich sind in den vergangenen Jahren Mittel in den Haushalt eingestellt worden. Im Zuge der Grundlagenermittlung für diese Arbeiten wurden jedoch weitere Mängel festgestellt, die dringend behoben werden müssen, unter anderem ein energetischer Neuaufbau der Fassade und eine Erneuerung der mehr als 30 Jahre alten Saunakabinen.

Außerdem wird die Verwaltung im Ausschuss überplanmäßige Mittel für eine neue Bodenbeschichtung in der Sporthalle Herrenhauser Straße (Kosten: rund 130.000 Euro) beantragen. Der Boden der Halle, in der sowohl Schul- als auch Vereinssport stattfindet, ist 23 Jahre alt und in einem schlechten Zustand. Ein Gutachter empfiehlt, den Hallenboden intensiv zu reinigen, zu schleifen und dann einen zwei Komponenten-Polyurethanlack aufzutragen. Die Arbeiten würden rund drei Wochen dauern. In dieser Zeit könnten auch sämtliche Spielfeldmarkierungen neu aufgebracht werden. Für diese Sanierungsvariante wird eine fünfjährige Gewährleistung angeboten.

Ein Austausch des Linoleumbodens wäre auch möglich, birgt allerdings das Risiko, dass der Schwungboden, der darunter liegt, beschädigt werden könnte und im schlimmsten Fall ebenfalls ersetzt werden müsste. Diese Art der Sanierung wäre deutlich teurer und würde bei einer Beschädigung des Schwingbodens rund zwei Monate dauern.

Rund 125.000 Euro mussten außerplanmäßig in die Sanierung des Funktionsgebäudes im Naturfreibad investiert werden. Bei Wartungsarbeiten waren im Bereich der Außenwand Feuchtigkeitsschäden im Wandaufbau festgestellt worden, die zu Beginn dieses Jahres saniert werden sollten. Bei der Aufnahme der Sanierungsarbeiten stellte sich aber heraus, dass das Ausmaß der Schäden deutlich höher als zunächst angenommen war.

Ein Gutachter, der eingeschaltet wurde, bestätigte, dass die Schäden durch eine mangelhafte Außenabdichtung des Sockelbereichs verursacht wurden. Der ursprünglich aus Holzständerwerk hergestellte Sockelbereich der Fassade wurde durch einen massiven Betonsockel ersetzt, so dass Holzbauteile nun nicht mehr in der Erde verbaut sind. Im Zuge der Sanierung wurden auch noch Trinkwasserleitungen ausgetauscht, Dusch- und WC-Elemente erneuert, Stahlstützen ersetzt und Fliesenböden sowie Wandfliesen großflächig saniert. Die Politik muss noch der außerplanmäßig Bereitstellung der Mittel, die für diese Arbeiten angefallen sind, im Bauausschuss zustimmen.

Außerdem werden die Politiker über die Gebührensatzungen für den Rettungsdienst, den Markt, die Straßenreinigung, die Abfallbeseitigung, Entwässerung und für die Friedhöfe beraten.

 

 

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