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Das Koburg-Mahnmal. Archivfoto: Kreisstadt Mettmann

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Pressemeldung vom 20. Januar 2020
 

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Der 27. Januar wurde seither zum Symbol für die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen und ist seit 1996 offizieller bundesweiter Gedenktag.

Das Mettmanner Bündnis für Toleranz und Zivilcourage lädt anlässlich dieses bundesweiten Gedenktags um 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung am Koburg-Mahnmal am Lavalplatz ein. Mit der Veranstaltung soll ein Zeichen für die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur und gegen das Fortbestehen rechter Ideologie und rechtsextremer Aktivitäten in Alltag und Gesellschaft gesetzt werden.

Schülerinnen und Schüler des Konrad-Heresbach-Gymnasiums gestalten mit eigenen Beiträgen in diesem Jahr das Gedenken am Lavalplatz.

Im Anschluss findet ab 18.30 Uhr ein Vortrag und ein Gespräch von und mit Roman Franz, dem 1. Vorsitzenden des Landesverbandes der Sinti und Roma, im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde, Freiheitstraße 19a, statt.

Roman Franz sagt zum Gedenktag: „Es kann nicht darum gehen, den Nachkommen der Täter Schuld aufzubürden. Der Sinn des Erinnerns und Gedenkens besteht vielmehr in der gelebten Verantwortung für die Gegenwart. Rassismus und Nationalismus bedrohen auch heute Minderheiten und zielen auf Abschaffung der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Es liegt in unser aller Verantwortung, dafür zu sorgen, dass dies nicht gelingt.“ Die Veranstaltung wird musikalisch vom Ensemble Hugo Kraus (Sinti- und Roma-Folklore) begleitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkveranstaltung  können eine Blume und / oder eine Kerze zum Mahnmal mitbringen.

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