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Maßnahmenpaket für den Radverkehr in Mettmann

Radverkehr
Symbolfoto: SylwiaAptacy / pixabay
Pressemeldung vom 9. März 2020
 

Der Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt hat in der vergangenen Woche ein Maßnahmenpaket für den Radverkehr in Mettmann auf den Weg gebracht. Einstimmig wurde ein jährliches Maßnahmenpaket in Höhe von 50.000 Euro für das Jahr 2020 und in den Folgejahren in Höhe von 100.000 Euro beschlossen.

„Im örtlichen Nahverkehr kann ein deutlich ausgebauter Radverkehr einen erheblichen Anteil übernehmen – durch Pedelecs sind heute auch die Höhenunterschiede gut leistbar“, heißt es dazu im entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion. Die Umsetzung soll in Absprache mit dem ADFC Mettmann, dem RV Edelweiss, Mettmann-Sport und dem PSV Mettmann erfolgen, die allesamt in den vergangenen Monaten weitreichende Vorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs gemacht haben. Durch das Paket sollen parallel zum Radverkehrskonzept und dessen Realisierung kurzfristig umsetzbare Maßnahmen ermöglicht werden.

Darüber hinaus hat die Stadtverwaltung den Ausschussmitgliedern ein Leistungsverzeichnis für das Radverkehrskonzept vorgelegt, das vom neuen Klimaschutzbeauftragten in Zusammenarbeit mit Dezernat 3 erarbeitet wurde. Mit diesem Leistungsverzeichnis, das ebenfalls einstimmig vom Ausschuss verabschiedet wurde, soll nun ein Planungsbüro mit der Ausarbeitung des Mettmanner Radverkehrskonzeptes beauftragt werden.

Ziel soll sein, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr in Mettmann von heute ca. zwei Prozent auf 15 Prozent bis 2025 und 20 Prozent bis zum Jahr 2030 zu steigern. Hierzu soll ein integriertes, lückenloses, innerstädtisches Radverkehrsnetz geschaffen werden, das an das regionale und überregionale Radwegenetz angeschlossen ist. Sowohl die Attraktivität als auch die Qualität sollen deutlich gesteigert werden, um die Sicherheit des Radverkehrs für alle Nutzergruppen und Altersklassen zu steigern.

Außerdem sieht das Leistungsverzeichnis die Bereitstellung von modernen, witterungsgeschützten und sicheren Fahrradabstellanlagen mit Ladestationen für E-Bikes an allen relevanten, innerstädtischen Zielen, an den Hauptumstiegshaltestellen zum ÖPNV, an allen öffentlichen Gebäuden sowie an den größeren Sport- und Freizeitanlagen vor. Hinzu kommen ein gut und leicht zu verstehendes Beschilderungssystem zu allen innerstädtischen und überregionalen touristischen Zielen und zu den Naherholungsgebieten sowie Beratungs- und Informationsangebote für Radfahrer.

 

 

 

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