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Projekt „Essbare Stadt“ in Fachausschuss verschoben

Johannisbeeren
Symbolfoto: Nowaja / pixabay
Pressemeldung vom 12. Juni 2020
 

Obst und Gemüse statt Blumen und Bodendeckern – der Antrag der Grünen, Mettmann zur essbaren Stadt zu machen, ist im Haupt- und Finanzausschuss am 9. Juni in den zuständigen Fachausschuss verwiesen worden. Bis dahin soll die Verwaltung eine im März 2017 vorgelegte Liste mit städtischen Flächen, auf denen das Projekt umgesetzt werden könnte, überarbeiten. Die Politik soll dann entscheiden, ob und auf welchen Flächen Bürgerinnen und Bürger künftig Obst und Gemüse ziehen und ernten können.

Der Verein Mettmanner Bürgerforum, der sich inzwischen aufgelöst hat, hatte vor Jahren versucht, das Projekt „Essbare Stadt“ zu verwirklichen. Unter dem Motto „Mettmann – zum FrEssen gern“ wollte das Bürgerforum das Vorhaben an der Königshoftreppe mit kleinen Obstbäumen und Sträuchern beginnen. Doch gegen diesen Standort sprach sich die Politik mehrheitlich aus. Die Stadt schlug daraufhin alternative Flächen für das Projekt vor. Nach Auffassung des Bürgerforums waren die Flächen, die die Stadt fürs urbane Gärtnern (u.a. am Brückchen, im Goethepark, am Borner Weg und auf dem großen Spielplatz Am Steinbruch in Süd) ausgesucht hatte, nicht geeignet und das Projekt wurde nicht weiter verfolgt.

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