Facebook

Feuerwehr: Zwei Verletzte nach Brand im Industriebetrieb

Brand Fondium (Okt 2020)
Mit 46 Einsatzkräften war die Feuerwehr vor Ort. (Foto: Feuerwehr Mettmann)
Pressemeldung vom 21. Oktober 2020
 

Am Mittwochmorgen gegen 7.12 Uhr ist die Feuerwehr mit dem Stichwort „Gewerbe groß“ zur Eisengießerei Fondium an der Flurstraße alarmiert worden. Durch auslaufendes Eisen aus einem Schmelzofen war auf einer unterhalb geführten Kabeltrasse, die Kunststoffisolierung von Elektroleitungen in Brand gesetzt worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle hatte die Betriebsfeuerwehr des Industriebetriebs bereits mit den ersten Löschmaßnahmen begonnen. Zusammen mit Kräften der Feuerwehr Mettmann konnte der Brand im Kellerbereich schnell eingedämmt werden.

Um die katakombenartigen Kellergänge vom Brandrauch zu befreien, wurden mehrere Hochleistungslüfter eingesetzt. Da das nur langsam abkühlende Eisen die verbliebenen Kunststoffisolierungen auf der Kabeltrasse immer wieder in Brand setzte, waren immer wieder Nachlöscharbeiten nötig. Der betroffene Bereich wurde deshalb engmaschig mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und mit einem Schaum-Wassergemisch benetzt. Gegen 13 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr erst beendet, wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Der Rettungsdienst versorgte zehn Betriebsangehörige, die sich in der verrauchten Werkshalle aufgehalten hatten. Zwei von ihnen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr Mettmann war mit 46 Einsatzkräften sowie zehn Mitarbeitern des Rettungsdienstes vor Ort. Der Rettungsdienst wurde mit einem Rettungswagen aus Haan und Wülfrath sowie dem Notarzt des Kreises Mettmann unterstützt.

Während des  laufenden Einsatzes musste die für den Grundschutz des Stadtgebiets abgestellte Einheit der Feuerwehr den Rettungsdienst bei einer Tragehilfe auf der Goldberger Straße unterstützen.

 

Print Friendly, PDF & Email