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Schüler mit Maske im leeren Klassenzimmer
Symbolfoto: Alexandra_Koch /pixabay

500.000 Euro aus Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“

Pressemeldung vom 9. September 2021
 

Bis Ende 2022 erhält Mettmann rund 500.000 Euro aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Geld soll Kommunen helfen, Angebote für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungs- und Lerndefiziten zu schaffen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind.

Um Kindern und Jugendlichen den Weg zurück in ein unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen, stellt der Bund zwei Milliarden Euro in 2021 und 2022 zur Verfügung. Dabei geht es um das Aufholen von Lernrückständen, aber auch um die Rückkehr in die soziale Gemeinschaft eines Klassenverbandes, um Lernverhalten, soziale Bindung sowie um die Möglichkeit, an Freizeitangeboten und Ferienfahrten teilnehmen zu können.

Für Mettmann bedeutet das rund 255.000 Euro für die Schulverwaltung und 180.000 Euro für das Jugendamt. Dazu hatte die Verwaltung Förderanträge für die Erweiterung der Frühen Hilfen für Familien, für das Mehrgenerationenhaus und die Sprach-Kita gestellt. Alle Anträge wurden bereits bewilligt.

„Wir haben jetzt die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen ein wenig für ihre Entbehrungen während des langen Lockdowns zu Beginn des Jahres zurückzugeben. Aber das Geld verteilt sich nicht von alleine. Jetzt sind alle in der Stadt aufgerufen, sich einzubringen, vom freien Träger bis zum Ehrenamt. Jede Unterstützung wird benötigt, um nachhaltige Strukturen zu schaffen, die auch noch nach 2022 anhalten“, freut sich Bürgermeisterin Sandra Pietschmann über die Zuwendungen.

„Die Zuteilung der Mittel und der Zweckbindungen in Jugendförderung und Schulen ist recht komplex. Dabei sind mehrere Ämter und Abteilungen innerhalb der Verwaltung eingebunden und müssen miteinander kooperieren, wenn die Gelder ausgeben werden. Das macht niemand mal so eben neben dem Tagesgeschäft“, mahnt Sozialdezernent Marko Sucic.

Deshalb hat die Stadt schnell reagiert und eine Koordinatorin eingesetzt, die dafür sorgt, dass die Mittel schnell verteilt werden. Sozialplanerin Nicole Faber-Zisselmar wird für die optimale Umsetzung der Programme sorgen. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Wenn uns der Bund Gelder bereitstellt, sollten wir alles daran setzen, diese auch für die Kinder und deren Familien einzusetzen.“

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