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Ellen Breuckmann (3. v. l.) zeigt Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, Leslie Haderlein (Jugendförderung), Riccado Hoff und Bastian Brose (beide Mitglied im Jugendrat), einen Plan der Parkour-Anlage. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Parkour-Anlage an der Rheinstraße ist bald fertig

Pressemeldung vom 5. Oktober 2021
 

Wenn die Parkour-Anlage an der Rheinstraße voraussichtlich Ende Oktober freigegeben wird, ist das bislang größte Projekt des  Jugendrates erfolgreich umgesetzt worden. Seit Jahren hatte sich die Vertretung der Mettmanner Jugend für den Bau einer Parkour-Anlage eingesetzt. Bei einer Befragung von Schülern zu einer solchen Sportanlage hatte der Jugendrat großen Zuspruch erhalten. Der Vorschlag stieß auch in der Politik auf viel Beifall. Als mit dem alten Bolzplatz an der Rheinstraße eine geeignete, innenstadtnahe Fläche gefunden war, kam Ende des vergangenen Jahres die Nachricht aus Düsseldorf, dass die Stadt Mettmann 229.000 Euro für die Parkour-Anlage aus dem NRW-Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten erhält.

Nachdem mit dem Bau der Anlage wegen Lieferschwierigkeiten nicht wie geplant in den Sommerferien begonnen werden konnte, sind die großen, schweren Betonteile vor wenigen Tagen mit einem Autokran auf dem ehemaligen Bolzplatz gesetzt worden und werden von einer Fachfirma zu einem Parkour-Park zusammengebaut. Bis der Fallschutz eingebaut und sämtliche weitere Arbeiten ausgeführt sind, wird es noch ein paar Tage dauern.

Die Parkour-Anlage an der Rheinstraße

Eine Computerzeichnung der Parkour-Anlage Rheinstraße.

Die Anlage besteht aus drei Bereichen: Mit dem Element „Jump-N Swing“ entsteht eine zentrale Baugruppe mit verschiedenen Wänden und Stufenanlagen aus Beton, die mit Stahlrohkonstruktionen verbunden sind. Außerdem gibt es eine Anordnung aus niedrigen Blöcken, Dip-Bars und Stahlrohren („PreciArea“). Abgerundet wird die Anlage durch eine Anordnung aus Beton-, Stahl- und Robinien-Elementen auf einem Hügel mit Plattform und Kiesgrube. Das Umfeld der Anlage erhält zudem drei Bodentrampoline und verschiedene Sitzmöglichkeiten.

Die Schüler Riccado Hoff und Bastian Brose, beide Mitglied im Jugendrat, sind mächtig stolz auf das, was der Jugendrat an der Rheinstraße möglich gemacht hat. Mit Bürgermeisterin Sandra Pietschmann schauten sie sich auf der Baustelle um. Riccado und Bastian sind davon überzeugt, dass die Parkour-Anlage gut angenommen wird. Beide freuen sich auch schon darauf, die Hindernisse selbst zu testen.

Bürgermeisterin Pietschmann wünschte den Jugendlichen ganz, ganz viel Spaß auf der Anlage und dass die Parkourläufer ihre Stunts immer ohne größere Blessuren und Verletzungen hinbekommen.

 

Parkour

Parkour (Le Parkour) ist eine Trendsportart und bezeichnet das Laufen und Überspringen beziehungsweise Überwinden von Hindernissen. Es  geht darum, mit einer Kombination verschiedener Bewegungen Hindernisse so effizient wie möglich zu überwinden. Meistens finden Hindernisläufe in der Stadt über Geländer, Treppen und Wände statt, inzwischen werden aber auch immer mehr Parkour-Anlagen, auch in Hallen, gebaut.

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