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Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr

Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr auf der Wülfrather Straße. Foto: Feuerwehr Mettmann
Pressemeldung vom 30. Januar 2020
 

Einen einsatzreichen Tag hat die Feuerwehr am Mittwoch, 29. Januar, erlebt. Die Helfer waren von 15.30 Uhr bis weit nach Mitternacht im Einsatz.

Keller zweier Einfamilienhäuser standen unter Wasser

(Einsatz: 15.30 Uhr)

In den Mittagstunden meldeten Anrufer der Feuerwehrleitstelle Wasser im Keller zweier Häuser an der Max-Ernst-Straße. Die Feuerwehr rückte zur Einsatzstelle aus. In zwei Kellern stand Wasser in einer Höhe von ca. 60 Zentimetern. Mit Tauchpumpen wurden die Keller innerhalb von zwei Stunden leergepumpt. Die Häuser wurden stromlos geschaltet und den Eigentümern übergeben. Als Ursache konnte ein defekter Wasserfilter lokalisiert  und das Wasser abgestellt werden. Im Bereich der Max-Ernst-Straße kam es durch den Feuerwehreinsatz zu leichten Verkehrsstörungen.

Ölverschmutzte Fahrbahn auf mehreren Kilometern

(Einsatz: 16.20 Uhr)

Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden der Feuerwehr Ölverschmutzungen auf mehreren Straßen im Stadtgebiet gemeldet. Nach ersten Erkundungen der Einsatzstelle, stellten die Feuerwehrleute eine großflächige Ölverschmutzung von der Nordstraße in Richtung Jubiläumsplatz, auf der Breite Straße und  Talstraße bis zum Neanderthal Museum fest. Es wurden umfangreiche Beseitigungsmaßnahmen eingeleitet. Der Einsatz war nach rund drei Stunden beendet. Während des Einsatzes des Feuerwehr kam es Verkehrsstörungen.

Feuer im Kamin eines Einfamilienhauses

(Einsatz: 23.49 Uhr)

Am späten Mittwochabend meldete ein Anrufer der Feuerwehrleitstelle komische Geräusche und Funkenflug im Bereich des Kamins in einem Einfamilienhaus an der Wülfrather Straße. Die Feuerwehr rückte mit einer Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, der hauptamtlichen Wache und einen Rettungswagen aus. Die Einsatzkräfte stellten schnell ein Feuer im Zug des Kamins im Erdgeschoss des Hauses fest. Alle Personen hatten das Haus schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Nach der Demontage des Ofenrohres konnte der Brandherd in einem Loch des Kaminzuges im Obergeschoss des Hauses lokalisiert werden. Im Nebenraum, der auf der Rückseite des Kaminzuges liegt, wurde an der Zimmerwand und der Zimmerdecke eine Temperatur von mehr als 200 Grad Celsius gemessen. Um an den Brandherd heranzukommen, mussten die Zimmerwand sowie die Zwischendecke aufgebrochen werden. Nach dem Öffnen der Wand wurde ein schon fortgeschrittener Schwelbrand gelöscht.

Der Grund für den Brand war ein defekter Kamin, so dass sich ein Schwelbrand in den Zwischenräumen der Wand und der Decke entwickeln konnte. Nach etwa 2,5 Stunden war der Einsatz der Feuerwehr beendet.

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