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Klapppoller in der Mühlenstraße
Klappbare Poller wie in der Mühlenstraße sollen die Fußgängerzone vor Schleichverkehr schützen. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Klappbare Poller sollen Schleichverkehr stoppen

Pressemeldung vom 28. Februar 2024
 

Die defekten elektrischen Poller an den Ausfahrten der Fußgängerzone Freiheitstraße, die schon seit Monaten im wahrsten Sinne des Wortes in der Versenkung verschwunden sind, sollen durch rot-weiße klappbare Poller ersetzt werden. Das ist im Ausschuss für strategische Stadtplanung, Stadtentwicklung und Bauen beschlossen worden.

Die Poller sollen dafür sorgen, dass die Fußgängerzone nicht länger von Autofahrern als Schleichweg genutzt wird. Seitdem die elektrischen Poller dauerhaft im Erdboden verschwunden sind, wird die Fußgängerzone immer öfter von Fahrzeugen befahren, die dort nichts verloren haben. Eine Berechtigung, die Fußgängerzone zu befahren, haben ausschließlich Rettungskräfte, Anlieger, die in diesem Bereich einen Stellplatz haben sowie Lieferanten, die die Geschäfte regelmäßig mit Waren versorgen.

Außerdem sollen fest installierte Metallpfosten in der Nähe der Schäfergruppe verhindern, dass Fahrzeuge durch die gesamte Freiheitstraße fahren können. Diese Metallpfosten können nur im Notfall von der Feuerwehr entfernt werden. Darüber hinaus prüft die Stadt die Möglichkeit, für die Fußgängerzone eine Sondernutzungssatzung aufzustellen. Damit könnten Mitarbeitende des Ordnungsamtes Autofahrer, die mit ihrem Fahrzeug widerrechtlich in der Fußgängerzone unterwegs sind, zur Kasse bitten.

Poller in der Freiheitstraße

Defekt und in der Versenkung verschwunden: der Poller in der Freiheitstraße. (Archivfoto: Kreisstadt Mettmann)

Die klappbaren Poller sind die günstigste Variante, um Schleichverkehr aus der Fußgängerzone rauszuhalten. Zwei Poller kosten rund 2000 Euro. Eine neue, elektrische Anlage, die auch einen Rempler eines Autos aushalten sollte, würde zwischen 60.000 und 90.000 Euro kosten. Hinzu kämen jährliche Kosten für Strom und Wartung.

Ob die rot-weißen Poller tatsächlich ihre Funktion erfüllen, wird die Stadt beobachten und der Politik nach einem halben Jahr berichten. Ein klappbarer Poller, so Marcel Alpkaya, Leiter der Verkehrsinfrastruktur, steht in der Mühlenstraße und leiste dort gute Dienste. „Vergisst ein Autofahrer, den Poller aufzustellen, wird das zügig von den Geschäftsleuten erledigt.“

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