Bürgermeister Thomas Dinkelmann, Klaudia Beck, Abteilungsleiterin Kindertagesbetreuung, Jugendamtsleiter Stephan Wischnewski (2. v. l.) und Baudezernent Kurt Werner Geschorec (l.) schauen sich den Standort für die neu Kita auf einem Plan an. Foto: Kreisstadt Mettmann

Stadt will neue Kita am Düsselring bauen

Pressemeldung vom 14. Februar 2020
 

Unterhalb des Düsselrings am Wandersweg möchte Bürgermeister Thomas Dinkelmann eine neue Kita bauen. Auf dem rund 4.000 Quadratmeter großen städtischen Grundstück soll eine fünf- bis sechsgruppige Einrichtung entstehen. „Das Grundstück ist groß genug und das Bauvorhaben lässt sich zeitnah umsetzen“, sagt Bürgermeister Dinkelmann. Die Stadt brauche dringend weitere Kita-Plätze, um den ständig wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen decken zu können: „Ich sehe das als eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt, von der vor allem Familien und die junge Generation profitieren! Deshalb müssen wir so schnell wie möglich handeln und gleichzeitig nach weiteren geeigneten Grundstücken für zusätzliche Kitas suchen.“

Dabei ist in den letzten Jahren schon eine Menge passiert: Der Kita-Neubau am Goldberg und an der Gruitener Straße sowie die Erweiterungen der bestehenden Einrichtungen haben allerdings nicht ausgereicht, um den stetig wachsenden Bedarf an Kitaplätzen zu decken. „Wir freuen uns natürlich, dass viele Familien mit kleinen Kindern vor allem aus den großen Ballungszentren nach Mettmann ziehen. Dieser Zuzug hat sich in den vergangenen Jahren aber so rasant entwickelt, dass wir mit dem Angebot an Kindergartenplätzen kaum hinterherkommen konnten“, sagt Bürgermeister Dinkelmann.

Derzeit wird die Katholische Kindertageseinrichtung Heilige Familie in Metzkausen bereits um zwei Gruppen erweitert. Inzwischen steht fest, dass auch die städtische Kita Obschwarzbach erweitert werden kann. Doch trotz der massiven Anstrengungen der Stadt in jüngster Vergangenheit, die Zahl der Betreuungsplätze zu erhöhen, „ist die Situation nach wie vor angespannt“, sagt Klaudia Beck, Abteilungsleiterin Kindertagesbetreuung. Eine schwierige Situation für die Stadt, weil sie den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz noch nicht für jedes Kind erfüllen kann und es eine lange Warteliste für Kinder unter und über drei Jahre gibt, die auf einen Betreuungsplatz warten.

Die Verwaltung rechnet auch für die kommenden Jahre mit einer hohen Nachfrage. „Der Anfang ist gemacht. Jetzt müssen wir die Kita am Düsselring so schnell wie möglich bauen, um die Situation zu entspannen“, sagt Bürgermeister Thomas Dinkelmann. Der heute auf der Fläche vorhandene öffentliche Spielplatz soll auf die direkt nördlich angrenzende Fläche verlegt werden. In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag, 27. Februar, 17 Uhr im Rathaus, wird die Verwaltung über die Planung für die neue Kita berichten.

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