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Kita-Leiterin Ulrike Leineweber in Ruhestand verabschiedet

Bürgermeisterin Sandra Pietschmann überreicht ihr Geschenk an Ulrike Leineweber. (Foto: Kreisstadt Mettmann)
Pressemeldung vom 2. Dezember 2020
 

Nach 42 Jahren im Dienste der Kreisstadt Mettmann ist Kita-Leiterin Ulrike Leineweber (64) von den Kindern der Einrichtung Rheinstraße, ihren Kolleginnen und Kollegen sowie von Bürgermeisterin Sandra Pietschmann und Klaudia Beck, Abteilungsleiterin Kindertagesbetreuung, in den Ruhestand verabschiedet worden. „Eigentlich wollte ich keine Abschiedsfeier. Das ist immer so emotional“, meinte Ulrike Leineweber, um aber am Ende des kleinen Festes festzustellen, dass sie da doch ganz gut durchgekommen sei und sich riesig darüber gefreut habe.

Bürgermeistern Sandra Pietschmann und Abteilungsleiterin Klaudia Beck dankten der scheidenden Leiterin für ihr großes Engagement und ihre tolle Arbeit, die sie über so viele Jahre für die Stadt, die Kitas und vor allem für die Kinder geleistet habe. Bei den Abschiedsworten der stellvertretenden Leiterin Semra Konca, die zum 1. Januar 2021 die Leitung der Kita übernehmen wird, flossen sogar ein paar Tränchen.

In 42 Jahren als Erzieherin hat Ursula Leineweber Generationen von Kindern betreut und auf ihre Schulzeit vorbereitet. Wie viele Mädchen und Jungen es in den vielen Jahren waren, kann sie nicht sagen. „3000, 4000? Ich weiß es wirklich nicht“, sagt sie. Dass Eltern, die sie als Kind in der Kita hatte, später ihr eigenes Kind bei ihr anmeldeten, hat sie immer wieder erlebt. Und wenn die gebürtige Mettmannerin in der Stadt unterwegs ist, wird sie immer mal wieder von Menschen angesprochen. „Von ehemaligen Kita-Kindern, die mich dann immer fragen, ob ich sie nicht mehr erkennen würde. Da habe ich nach so vielen Jahren aber doch schon einige Schwierigkeiten“, sagt sie und lacht. In einem Düsseldorfer Krankenhaus wurde sie vor Jahren sogar von einem Arzt behandelt, der sie auch als seine Erzieherin wiedererkannte und sie darauf hin auch ansprach.

Ulrike Leineweber

Zum Abschied noch einmal kuscheln. (Foto: Kreisstadt Mettmann)

Im Laufe ihrer 42 Jahre hat sich in den Kitas viel bewegt und verändert. „Früher kamen die meisten Kinder bis Mittag und wurden dann abgeholt. Einige wenige kamen nachmittags noch mal. Heute sind die meisten Kinder bis 16 oder 16.30 Uhr in der Einrichtung. Die Arbeit ist im Vergleich zu früher schon anstrengender geworden“, sagt Ulrike Leineweber. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie zunächst im städtischen Kindergarten Eschenkämpchenweg in Metzkausen und in der Kita Händelstraße in Mettmann-Süd. Vor 21 Jahren wechselte sie an die Rheinstraße, wo sie seitdem die Leitung hatte.

Vermissen wird sie künftig vor allem die Kinder, aber auch die Kontakte zu den Kolleginnen, Kollegen und den Eltern. Aber hin und wieder wird Ulrike Leineweber ihre alte Kita besuchen. Das steht fest. Doch nun freut sie sich erst einmal auf ihren neuen Lebensabschnitt, auf mehr Zeit fürs Reiten und Laufen, auf mehr Zeit für die Familie und die Spaziergänge mit ihrem Hund sowie auf entspannte Urlaubstage in ihrer zweiten Heimat, dem Berchtesgadener Land.

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